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Potsdam-Mittelmark Michendorfer Theater startet Herbstsaison
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12:01 16.08.2017
Das a-capella-Ensemble Chorus Vicanorum eröffnet am 9. September das Wochenende mit Michendorfer Künstlern.   Quelle: Bernd Gartenschläger
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Michendorf

 Komödien, ein tragisches Jugendstück, ein Wochenende mit Michendorfer Künstlern und Gaststar Herbert Köfer – Theaterfreunde können sich nach Ende der Sommerpause auf ein buntes Herbstprogramm in der Volksbühne Michendorf freuen. Die Herbstsaison beginnt schon im August mit der Wiederaufnahme der Komödie „Mondscheintarif“. Das Stück nach dem Buch von Ildikó von Kürthy kommt ab 25. August, 19.30 Uhr, zurück auf die Bühne.

Zu einem Wochenende mit Michendorfer Künstlern lädt die Volksbühne am 9. und 10. September. An dem 9. September hat der heimische Chorus Vicanorum erstmals mit einem abendfüllenden Programm seinen Auftritt im Theaterhaus. Das a-capella-Ensemble ist seit fünf Jahren eine feste Größe in der Musikszene der Region. Chorus Vicanorum heißt übersetzt „der Chor, vom Dorfe kommend“. Unter dem Titel „Ich will Gesang!“ nimmt sich das Ensemble beim Auftritt in der Volksbühne „das Verlangen nach der natürlichsten Stimmäußerung zu Herzen und streift a capella durch Geschichte, Länder, Tod und Leben“, kündigen die Veranstalter an.

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Einen Tag später, am 10. September, ist Schauspieler Herbert Köfer in der Volksbühne zu erleben. Er spielt an dem Sonntag kein Theater. Das Urgestein der deutschen Unterhaltungsszene liest aus seiner Autobiografie „Nie war es so verrückt wie immer“. Die 96-jährige Film- und Fernsehlegende steht seit 77 Jahren auf der Bühne, derzeit noch bis Sonntag bei den Beelitzer Festspielen im Stück „Pension Schöller“. In der Volksbühne ist er Teil des Wochenendes mit Michendorfer Künstlern. Herbert Köfer wohnt seit einigen Jahren in der Gemeinde im Ortsteil Wildenbruch.

Die junge Generation spielt in der neuen Inszenierung „Burning Love“ die Hauptrolle, die ab dem 12. September immer ab 11 Uhr vormittags im Theaterhaus auf dem Spielplan steht. „Burning Love“ erzählt die Geschichte der beiden Jugendlichen Andi und Anschi, die nicht werden wollen wie ihre Eltern. Sie fühlen sich zueinander hingezogen, ihre Vorstellungen vom Leben sind indes grundverschieden.

„Burning Love“ heißt ein Song von Elvis Presley. Andi ist Elvis-Fan und erlebt die Liebe zu Anschi in den Mustern der Rockmusik und dem Temporausch der Motorradfreaks. Anschi sucht Geborgenheit und denkt an Heirat. „Zu spät merken beide, dass da keine Basis ist. Andi zieht tragische Konsequenzen“, heißt es in der Ankündigung zu dem Jugendstück. Autor Fitzgerald Kusz sagte zu seinem Werk: „In einer Zeitung war die Kritik zu ’Burning Love’ mit ’Romeo und Julia’ auf der Autobahn’ überschrieben. Die Formulierung hat mir gefallen, denn alles, was zum Thema Liebe geschrieben wird, kann nur eine Variante dieser uralten archetypischen Geschichte sein.“

Wieder ins Theaterprogramm aufgenommen wird ab 22. September die Komödie „Ladies Night – Ganz oder gar nicht“. In der Kurzfassung heißt es: Kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Arbeitslose Männer in einer englischen Industriestadt beschließen, sich als Stripteasetanzgruppe „Die wilden Stiere“ zu versuchen.

Karten: 033205/26 81 88 oder www.volksbühnemichendorf.de; bei der Poststelle in Michendorf und allen Vorverkaufsstellen mit Reservix.

Von Jens Steglich

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