Treuenbrietzener Kameraden zogen bei Jahreshauptversammlung Bilanz - Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr – MAZ - Märkische Allgemeine
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Potsdam-Mittelmark Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr
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17:00 25.03.2013
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TREUENBRIETZEN

. Dort legten die Ortswehrführer „durchaus fundierte und selbstkritische Berichte ab“, sagte Heinze der MAZ.

Probleme bereite nach wie vor die Einsatzbereitschaft am Tage. Zudem gebe es Nachholbedarf beim Ausbildungsstand einiger Ortswehren. Sorgen bereiten zudem der Mitgliederschwund und fehlender Nachwuchs. „Einige Wehren stehen auf der Kippe“, schätzte Jens Heinze ein. Sorgenkinder seien diesbezüglich Brachwitz, Lobbese sowie auch Niebel und Niebelhorst, wo sich eine angestrebte Zusammenarbeit nicht abzeichne.

Insgesamt halte die Stadt an dem mit den Wehrleitern abgestimmten Investitionsplan für den Brandschutz fest. Ausgaben von 150 000 Euro sind vorgesehen. Ein Großteil davon entfällt mit rund 50 000 Euro auf die Umrüstung der Sprechfunksysteme auf digitale Technik. 42 000 Euro sollen zudem ausgegeben werden, um ältere Atemschutzgeräte auszutauschen, für die es keine Ersatzteile mehr gebe. Wie berichtet, will die Stadt für diese technischen Investitionen einen Kredit über 90 000 Euro aufnehmen. Parallel ist ein Antrag gestellt, um die unabwendbaren Ausgaben über den Ausgleichsfonds für Not leidende Kommunen gefördert zu bekommen. Er ist vom Land Brandenburg aber noch nicht beschieden.

Ingesamt rund 60 000 Euro entfallen laut Prioritätenliste auf Investitionen in Gerätehäuser. So soll nach jahrelangem Streit nun der Umbau der Garage in Bardenitz erfolgen. 35 000 Euro sind dort vorgesehen, um im bisherigen Domizil am Gemeinschaftshaus Platz zu schaffen für ein größeres Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 10. Der bisherige, 14 Jahre alte Wagen wird im Stadtgebiet weitergereicht. Für das Gerätehaus in Rietz sind dieses Jahr zunächst 10 000 Euro vorgesehen, um Umkleidemöglichkeiten für Einsatzkräfte zu schaffen. In Frohnsdorf ist für 6000 Euro der Bau einer Überdachung zwischen Fahrzeughalle und Umkleideräumen vorgesehen, erklärte Heinze.

Er konnte für das vorige Jahr auf 84 Einsätze verweisen. Die meisten sind technische Hilfeleistungen und lediglich ein Viertel wahre Brände. Bei Verkehrsunfällen starben drei Personen. 21 Verletzte waren zu bergen. (Von Thomas Wachs)

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