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Potsdam-Mittelmark Eine Wohnung für Adebar
Lokales Potsdam-Mittelmark Eine Wohnung für Adebar
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16:30 19.03.2014
Blick ins noch unbezogene Adebar-Quartier. Quelle: F. Schmoll
Neschholz

Das 140-Einwohner-Dorf ist guter Hoffnung. Denn dort werden nicht allein Frosch, Kröte und dergleichen umfassend auf dem Weg zum Laichplatz geschützt. Störche fühlen sich dort nicht minder wohl. In den vergangenen zwei Jahren wurden jeweils Jungtiere auf der einstigen Trafo-Station, die längst von der Freiwilligen Feuerwehr als Trockenturm für die Schläuche genutzt wird, gesehen. Um ihnen ein dauerhaftes zu Hause zu bieten, war 2013 bei den engagierten Mitgliedern des örtlichen Feuerwehrvereins die Idee gereift, die mittlerweile 27 Jahre alte Nisthilfe zu erneuern, was nun – pünktlich zum heutigen Frühlingsanfang – erledigt ist.

Von der Stadt Bad Belzig als Eigentümerin des Gebäudes war zunächst die Erneuerung des Daches veranlasst worden. Jörg Grebe tischlerte in Eigenleistung die Nisthilfe, wie Vorsitzender Frank Schmoll seinen Kameraden bereits stolz zur Mitgliederversammlung verkünden konnte. Für die aufwendige Montage war schließlich Amtshilfe unter Floriansjüngern nötig. Die Drehleiter aus der Kur- und Kreisstadt, bedient von Stadtwehrführer Olaf Beelitz, unterstützt von Matthias Benke, kam zum Einsatz. Die Einheimischen Mark Näthe und Jörg Grebe trotzten in der Höhe den teilweise stürmischen Windböen und setzten die Nisthilfe schließlich vom Korb aus auf den First. Zu guter Letzt war Stephan Ernicke gefragt. Der Hobbyornithologe aus dem Nachbarort Locktow richtete den Weidenkorb fachmännisch her, so dass jetzt die Wohnung Adebars bezugsfertig ist.

Nicht wenige Schaulustige aus dem Ort hatten das über Stunden währende Spektakel verfolgt. Familie Bettge und Tatjana Schmoll übernahmen derweil die Versorgung der Helfer.
Dass sich nicht zuletzt wegen des – wie eingangs erwähnt – reichhaltigen Nahrungsangebotes in den Belziger Landschaftswiesen nun tatsächlich ein Rotbein ansiedelt, hoffen nicht nur die Aktivisten ob ihrer Mühen. „Nun gilt es Daumen zu drücken, dass die Störche in Neschholz das Quartier annehmen und heimisch werden“, sagt Frank Schmoll in seiner Funktion als Ortsvorsteher mit einem Augenzwinkern. „Vielleicht klappt’s dann auch mit dem Nachwuchs.“.

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