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Potsdam-Mittelmark Neue Lampen für eine hellere Ortsdurchfahrt
Lokales Potsdam-Mittelmark Neue Lampen für eine hellere Ortsdurchfahrt
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18:16 13.07.2017
Pascal Ziehe, Auszubildender der Firma Elektro Niemegk (ENG), wechselt im Stadtgebiet die Lampen. Quelle: Josephine Mühln
Niemegk

Wer dieser Tage bei Dunkelheit die Ortsdurchfahrt Niemegk passiert, dem wird auffallen, dass die Straßenlaternen um einiges heller leuchten als noch vor ein paar Wochen. Denn alle Lampen sind auf LED umgerüstet worden – was das Licht zudem weißer erscheinen lässt. Auch die Lampen in den Nebenstraßen kommen noch dran.

„Die Stadt Niemegk hat zuletzt Mitte der 90er Jahre neue Beleuchtung bekommen“, sagt Bauamtsleiter Thomas Griesbach. „Die alten Lampen hatten einen Verbrauch von 100 bis 120 Watt.“ Seit etwa zwei Jahren ist Niemegk nun wieder auf ein Haushaltssicherungskonzept angewiesen und suchte nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen.

Teilweise stehen in Dörfern noch Lampen aus DDR-Zeiten

Die neuen LED-Lampen verbrauchen jeweils nur noch 48 Watt. „Und sie sind für die nächsten 50 000 bis 60 000 Stunden wartungsfrei“, sagt Griesbach. Er geht davon aus, dass sich die Investition bei den vorher mit 120 Watt-Lampen bestückten Laternen nach drei Jahren amortisiert hat und dann die Sparphase beginnt. „Das ist ein langfristiges Projekt, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben“, ergänzt Griesbachs Kollege Friedwart Neue. „Wir müssen am Ball bleiben, die Bürger machen uns vor, wie Energiesparen geht.“

Auch in den amtsangehörigen Gemeinden soll die Beleuchtung allmählich erneuert werden. Teilweise müsse jedoch grundhaft neue Beleuchtung installiert werden, weil in den Dörfern noch Laternen aus DDR-Zeiten stehen. In Raben und Dahnsdorf ist die Umrüstung bereits abgeschlossen, in Schlalach wurde bereits mit dem Lampenwechsel begonnen. „Die Dahnsdorfer hatten vorher einen Verbrauch von 9000 Euro pro Jahr – jetzt liegen sie bei 1700 Euro“, sagt Neue. „Und es war noch keine Reparatur notwendig.“

Kosteneinsparung von bis zu 60 Prozent erhofft

Insgesamt will man 126 Lampen umgerüsten, 104 sind schon fertig. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 45 500 Euro. „Wir gehen von einer Kosteneinsparung von 55 bis 60 Prozent aus“, sagt Thomas Griesbach. Die 48 Watt-Lampen werden indes nur für die Ortsdurchfahrt verwendet. „In den Nebenstraßen reichen 24 Watt“, sagt Friedwart Neue. „Da stehen die Häuser dichter und die Abstände zwischen den Lampen sind geringer.“

Von Josephine Mühln

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