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Niemegk Ein Souvenir zum Trost für die verschobene Konfirmation
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk Ein Souvenir zum Trost für die verschobene Konfirmation
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13:53 02.06.2020
Pfarrer Daniel Geißler hat einen Brief und eine Maske an die vier Konfirmanden geschickt. Quelle: privat
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Niemegk

Eigentlich würde rund um Pfingsten überall Konfirmation gefeiert werden. Doch dieses Jahr ist alles anders. Damit die Jugendlichen ihren großen Tag unbeschwert im Kreise ihrer Familie und Freude feiern können, wurde die Feier, mit der die jungen Leute als vollwertige Glieder in die Kirchengemeinde aufgenommen werden, verschoben. In Niemegk beispielsweise sind die Konfirmationen auf den 12.September verschoben worden, teilte der evangelische Pfarrer Daniel Geißler mit.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, lautet die Devise nun. Aber trotzdem ist es ein wenig traurig für die Jungen und Mädchen, ihre Verwandten und Bekannten, die diesen Tag lange vorbereitet und geplant hatten. Immerhin mindestens bis zum Goldenen Jubiläum wird der Umstand der Verschiebung in Erinnerung bleiben, gibt sich Pfarrer Geißler optimistisch.

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Pfarrer schreibt Brief

Als kleiner Trost haben die Niemegker Konfirmanden nun zum eigentlichen Termin schon ein kleines Geschenk von ihrer Kirchengemeinde zusammen mit einem persönlichen Brief erhalten.

Die speziell für die Konfis genähte „Konfirmation 2020“-Mund-Nase-Maske „soll in dieser Zeit daran erinnern, dass Gott bei euch ist. Wenn ihr diese Maske tragt, dann fühlt euch geborgen in Gott. Bleibt behütet und gesegnet, bis wir uns wiedersehen“, schreibt Pfarrer Geißler an die vier Jugendlichen aus Niemegk, Zixdorf, Groß Marzehns und Treuenbrietzen.

Auf die Idee brachte ihn Pfarrerin Stefanie Radtke aus der Nähe von Hildesheim, die vor einigen Jahren ihr Vikariat in Bad Belzig und Umgebung absolviert hat. Für ihre Konfirmanden hatte sie solche Masken nähen und verteilen lassen.

Von MAZ