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Niemegk Neue Schulsozialarbeiterin hat große Pläne
Lokales Potsdam-Mittelmark Niemegk Neue Schulsozialarbeiterin hat große Pläne
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07:00 26.11.2018
Linda Lübbers (29) ist die neue Schulsozialarbeiterin an der Niemegker Robert-Koch-Grundschule. Quelle: Christiane Sommer
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Niemegk

Zwölf Schulsozialarbeiter des Diakonischen Werks sind an den Grund- und Oberschulen im Landkreis Potsdam-Mittelmark tätig. Eine von ihnen ist Linda Lübbers. Die 29-Jährige ist seit Juli an der Niemegker GrundschuleRobert Koch“ im Einsatz. Die Sozialarbeit ist dort bereits seit 2010 fester Bestandteil des Schullebens.

Linda Lübbers übernahm die Stelle von Sandra Schulz, die im März 2018 als Lehrerin an die Schule wechselte. Deshalb schrieb das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark die Stelle neu aus. „Die Ausschreibung kam für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt“, sagt die 29-Jährige. Dann erzählt sie von ihrem Umzug in den Hohen Fläming und der zu Ende gegangenen Babypause.

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Die Liebe führte Lübbers in die Region

Aufgewachsen ist die studierte Sozialpädagogin in einem kleinen Ort nahe der niederländischen Grenze. Der Liebe wegen zog sie in die hiesige Region. Seitdem ist sie mit ihrem Partner und dem 16 Monate alten Sohn in Klein Marzehns zu Hause. Nach dem Abitur hatte Linda Lübbers in einer Einrichtung für Behinderte gearbeitet und ein berufsbegleitendes Studium zur Sozialpädagogin in Holland absolviert.

Vorfreude und Aufregung beim Arbeitsantritt

Mit der Anstellung als Schulsozialarbeiterin an der Niemegker Grundschule eröffnete sich ihr ein neues, bisher noch unbekanntes Betätigungsfeld. Dadurch bedingt gingen Vorfreude und Aufregung beim Arbeitsantritt am 5. Juli Hand in Hand. „Der Arbeitsbeginn lag somit in den Sommerferien. Während dieser Zeit war ich viel im Schulhort und habe dort die ersten Kontakte zu den Kindern knüpfen können“, erzählt die junge Frau rückblickend.

Mittlerweile hat sie die knapp 180 Mädchen und Jungen der ersten bis sechsten Klasse kennen gelernt. Die Kinder wiederum wissen, dass sie mit Linda Lübbers jemanden an ihrer Seite haben, der immer für sie da ist. „Die Arbeit ist sehr vielfältig“, bemerkt die 29-Jährige in diesem Zusammenhang und erklärt ihr Wirkungsfeld.

Vermittlerin für Eltern, Kindern und Schule

Als Schulsozialarbeiterin ist sie nicht nur Ansprechpartner für die Kinder, sondern auch für Eltern und Lehrer. „In allen Problemlagen. Meine Tür steht immer offen“, sagt sie. So berät Linda Lübbers bei Problemen im schulischen, persönlichen oder familiären Bereich, unterstützt und vermittelt. Die präventiven Angebote der Schulsozialarbeit sollen zugleich ein Bindeglied zwischen Elternhaus, Kindern und Schule sein.

Ein weiterer Fokus ihrer Tätigkeit liegt in der Stärkung der Klassengemeinschaften, der Projektarbeit und in der Zusammenarbeit von Schule, Schulsozialarbeit und Familienzentrum. Mittlerweile hat sich die 29-Jährige in ihr neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Nach den ersten Wochen in der Niemegker Grundschule sagt sie: „Die Stelle war für mich ein Glücksfall.“

Von Christiane Sommer