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Potsdam-Mittelmark „Keimzeit“ macht Ballett in Gera
Lokales Potsdam-Mittelmark „Keimzeit“ macht Ballett in Gera
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01:17 30.11.2014
Harmonie: „Keimzeit“ und Staatsballett Thüringen Quelle: Keimzeit / Facebook
Lütte

Die gemeinsame Produktion „Keim-Zeit“ ist ein riesiger Erfolg geworden. Sonntag gibt’s die letzte von insgesamt vier Vorstellungen dieses Jahr. Alle ausverkauft. Eine Fortsetzung über die Anfang 2015 geplanten Aufführungen hinaus scheint wahrscheinlich, wie Dirk Tscherner berichtet. Der Manager der Formation spricht begeistert von deren neuer Kooperation.

28 mehr oder weniger bekannte Titel aus dem über 150 Songs umfassenden „Keimzeit“-Repertoire bilden den Rahmen für eine kleine Lebensgeschichte. Es geht um einen Menschen, der sein Heil im Ertrinken sucht; mal traurigen, mal hoffnungsfrohen Figuren begegnet. Filip Kvacak begeistert als Wanderer zwischen den Welten, ist freilich eingebettet in eine exklusive Bild- und Klang-Kulisse.
Silvana Schröder hatte die Musik der Bruderschaft Leisegang & Co schon in ihrer Jugend verehrt und längst für ein Stück nutzen wollen. Mit „27“, einer Inszenierung über jung gestorbene Rock- und Popstars, war sie schon erfolgreich gewesen. Doch nachdem die Choreografin am Rande eines Konzertes in Jena ihr Vorhaben erklärt hatte, war bald klar, dass die Lieder in dem Fall nicht von Konserve kommen sollten.

Immer etwas neues

Mit der Aufführung des gleichnamigen Balletts hat die Gruppe „Keimzeit“ jetzt Neuland betreten. Doch Exkurse in andere Metiers sind nicht unüblich für das Sextett aus Lütte.
Seit fünf Jahren entwickelt sich das Keimzeit-Akustik-Quintett als Erfolgsgeschichte. Ebenfalls seit 2010 gibt es die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Von beiden Projekten gibt es inzwischen eigene Alben.
Mit Martha – Irene Leps aus Zerbst – haben Norbert Leisegang und Mitstreiter außerdem eine bildende Künstlerin als Partnerin. Mit ihr sind die Buch-CDs „Der Löwe“ und „Mama sag’ mir warum“ entstanden.

„Die Tänzer sind es, die vor allem Höchstleistung bringen. Aber für die Musiker ist es ebenfalls eine große Herausforderung“, wie Hartmut Leisegang voller Respekt bestätigt. Die Kapelle, bekannt dafür ihre Werke gern neu zu arrangieren oder live gar zu improvisieren, hatte sich klar unterzuordnen, wie der Bassist berichtet. Struktur und Tempo müssen jedes Mal exakt passen, damit die Tänzer im wahrsten Sinne des Wortes damit Schritt halten. Immerhin: Norbert Leisegang – aus Gewohnheit mit Handmikrofon statt Headset singend – wird des Öfteren in die Szenerie einbezogen. Neben ihm haben nur noch Gitarrist Martin Weigel und Sebastian Piskorz, der mit der Trompete durch das Bühnenbild wandeln darf, etwas Bewegungsfreiheit. Die Band hat ihren Platz ansonsten am Rande, freilich nicht im Orchestergraben. Dennoch war Raum, sich gegenseitig zu inspirieren. Gemündet ist sie in Harmonie, wie die beiden Ensemblechefs betonen.

Auf Tournee wird das Spektakel nicht gehen. Es ist an den Ort gebunden, wie Dirk Tscherner erläutert. Nachdem vor allem das heimische Theaterpublikum bislang in den Genuss gekommen ist, kann er sich vorstellen, dass es für den auswärtigen „Keimzeit“-Anhang noch ein da capo geben wird.

Von René Gaffron

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