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Nuthetal Einbrecher stehlen mehrfach Schmuck und Bargeld – auch von einer 82-Jährigen
Lokales Potsdam-Mittelmark Nuthetal Einbrecher stehlen mehrfach Schmuck und Bargeld – auch von einer 82-Jährigen
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13:04 16.02.2020
Ein Einbrecher hebelt ein Fenster auf. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Potsdam-Mittelmark

Am Wochenende haben Einbrecher in Werder und Bergholz-Rehbrücke jagt auf Geld und Schmuck gemacht. Gleich drei Einbrüche wurden bei der Polizei angezeigt. Eingebrochen wurde nicht im Schutze der Dunkelheit, sondern am Nachmittag.

Unbekannte Einbrecher haben am Freitag zwischen 11 und 16.30 Uhr eine Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses in der Brandenburger Straße in Werder aufgebrochen. Nach Angaben der 47-jährigen Wohnungsinhaberin hätten die Einbrecher die Wohnung nach Schmuck und Bargeld durchwühlt. Der entstandene Schaden kann noch nicht beziffert werden, sei aber laut Polizei „nicht unerheblich“.

Zwei Einbrüche in Bergholz-Rehbrücke

In Bergholz-Rehbrücke gab es zwischen Freitagnachmittag und Samstagabend gleich zwei Einbrüche. Auch diese scheinen es auf Schmuck und Bargeld abgesehen zu haben.

Im Andersenweg sind unbekannte Täter durch eine unverschlossene Kellertür in ein Einfamilienhaus gelangt. Nach Angaben der 82-jährigen Frau durchwühlten die Täter alle Räume des Hauses und erbeuteten Schmuck. Auch in diesem Fall ist der entstandene Schaden noch unbeziffert. Einbruchsopfer stünden während der Anzeige unter Schock und würden die Schadensliste erst später nachreichen, erklärt ein Sprecher der Polizei.

In der Heinrich-Zille-Straße in Bergholz-Rehbrücke hatten die Einbrecher es schwerer. Sie mussten die Terrassentür eines Einfamilienhauses aufhebeln, um in das Haus einzudringen. Wieder wurden sämtliche Räume durchwühlt und nach Angaben der 59-jährigen Geschädigten Schmuck gestohlen.

Ist eine Einbrecherbande unterwegs?

Die drei Einbrüche weisen ein ähnliches Muster auf, dennoch sieht die Polizei keinen Zusammenhang der Straftaten. „Wir haben keine Hinweise darauf, dass es sich um eine Einbruchsbande handelt“, sagt ein Sprecher. Es gäbe immer wieder mehrere Wohnungseinbrüche.

Auch die Tatzeiten, die nicht mitten in der Nacht liegen, überraschen die Polizei nicht. „Früher wurde häufiger abends eingebrochen, aber die Gefahr, dass jemand aufwachen könnte oder da ist, ist zu hoch. Einbrecher haben dazu gelernt und brechen ein, wenn niemand da ist“, erklärt ein Sprecher. So seien Einbrüche zu Arbeitszeiten und sonntägliche „Kircheinbrüche“ keine Seltenheit.

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Von MAZonline/jru

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