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Nuthetal In Rehbrücke musste das Los entscheiden
Lokales Potsdam-Mittelmark Nuthetal In Rehbrücke musste das Los entscheiden
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20:40 14.06.2019
Katrin Krumrey (SPD) ist neue Ortsvorsteherin von Bergholz-Rehbrücke. Quelle: Dirk Pagels
Nuthetal

In den Ortsbeiräten der Gemeinde Nuthetal ist es bei der Wahl der Ortsvorsteher zu Wachablösungen gekommen. Am spannendsten ging es in Bergholz-Rehbrücke zu, wo nach zwei Wahlgängen immer noch keine Entscheidung gefallen war und am Ende das Los entscheiden musste. Das Losglück hatte Katrin Krumrey (SPD) auf ihrer Seite, die Bergholz-Rehbrückes neue Ortsvorsteherin ist. Sie löst die langjährige Ortsbürgermeisterin Annerose Hamisch-Fischer (Linke) ab. Bei der Wahl waren vier von fünf Beiratsmitglieder anwesend. In den Wahlgängen bekamen Krumrey und Hamisch-Fischer jeweils zwei Stimmen. Das Patt machte den Losentscheid notwendig.

Einen neuen Ortsvorsteher gibt es auch in Saarmund, wo Alexander Erdmann (Linke) gewählt wurde. Er folgt in dem Amt Kurt Kühne (SPD), der 20 Jahre Ortsvorsteher war, dieses Mal aber nicht mehr kandidiert hatte. In Tremsdorf führt jetzt Roland Karl die Geschicke. Tremsdorfs neuer Ortsvorsteher hatte für die Feuerwehr-Liste kandidiert und löst Mandy Schwericke ab, die bei der Wahl nicht mehr angetreten war.

In Philippsthal ist Bernd-Alois Tenhagen zum Ortsvorsteher gewählt worden. Tenhagen war für die Wählergruppe Philippsthaler Bürger angetreten, die zur Kommunalwahl beim Votum für den Ortsbeirat fast 75 Prozent der Stimmen gewann. Stefan Kohlisch (Aktiv in Vereinen – AiV) heißt Fahlhorsts neuer Ortsbürgermeister. Der bisherige Ortsvorsteher Rolf Mayhack war nicht mehr angetreten. In Nudow ist der alte Ortsvorsteher auch der neue: Harald Schmidt (AiV) wurde erneut im Amt bestätigt.

53 Stunden am Stück hatte die Studentenkneipe Pub á la Pub am Wochenende durchgängig geöffnet – Janine Janßen (25) war fast die ganze Zeit dabei. Die angehende Veranstaltungskauffrau engagiert sich seit drei Jahren in der ehrenamtlich organisierten Bar. 45 aktive Mitglieder entscheiden und arbeiten gemeinsam. Tresen, putzen, Fässer schleppen: Im Pub darf man sich für nichts zu schade sein. „Man muss flexibel bleiben“, so Janine Janßen. Sieben Monate lang hat sie das Programm fürs Rund-um-die-Uhr-Wochenende erdacht – wegen des Regens fiel nun einiges ins Wasser. „Nicht schlimm“, sagt Janine. Aus Wilhelmshaven kam sie zum Studieren nach Potsdam – ein Volltreffer: „Mich kriegt hier niemand mehr weg! Ich liebe Potsdam, es ist mein Zuhause geworden.“ krf Quelle: Saskia Kirf

Von Jens Steglich

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