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Potsdam-Mittelmark Planschen ab September
Lokales Potsdam-Mittelmark Planschen ab September
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20:03 22.03.2013
POTSDAM / WERDER

. Die witterungsbedingten Bauunterbrechungen hätte die Gesellschaft einkalkuliert. Zur Grundsteinlegung der Therme im Herbst 2011 hatte das Unternehmen das Anbaden für Dezember 2012 angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt musste die AG ihren Ablauf korrigieren und hatte auf der Stadtverordnetenversammlung am 13. Dezember 2012 versprochen, die Therme Ende September in Betrieb zu nehmen.

Durch die Bauverzögerungen würden aber laut Saß der Stadt keine zusätzlichen Kosten entstehen, weil mit der Bäder AG der vereinbarte Preis bis zum 30. September verlängert wurde. Bisher hat die Stadt als Auftraggeber 7,5 Millionen Euro der AG überwiesen. Dafür hat das Unternehmen 42 Prozent der Leistungen ausgeführt. „Auch wenn man dies noch nicht sieht. Aber die vorgefertigten Bauplatten stehen zur Montage bereit“, sagt Saß. Für die Finanzierung des annähernd 18 Millionen Euro teuren Bads hatte die Stadt 2011 einen Kredit von neun Millionen Euro aufgenommen.

Die Bäder AG muss durch die spätere Fertigstellung der Therme bis Juni keine Pacht zahlen. 150 000 Euro waren ursprünglich im Haushalt der Stadt eingeplant. Doch das Defizit wird laut Saß durch Zinseineinnahmen aus nicht beanspruchten Geldern und Vereinbarungen mit der Bäder AG ausgeglichen. Ab Juli habe sich das Unternehmen verpflichtet, mit der Pachtzahlung zu beginnen.

Das Unternehmen eröffnete der Stadt stolz, dass innerhalb des Zeitplans eine zusätzliche Änderung in der Baukonstruktion möglich wurde. Sie würde das Bad wesentlich attraktiver machen. Veränderte Vorgaben beim Brandschutz im vergangenen Jahr lassen nun nach Informationen der Bäder AG eine tragfähige Fassade zu, die deutlich bessere Lichtverhältnisse in der Therme garantiert.

Da der Wellnesstempel mit einem Sportbad ausgestattet ist, das für das Schulschwimmen noch nicht genutzt werden kann, muss die Stadt zusätzliche Kosten von 8000 Euro für die Hallennutzung und 20 000 Euro für den Bustransfer berücksichtigen. Ausgaben für den Bus zum Schulschwimmen, wenn auch geringer als bisher, werden laut Saß auch künftig anfallen, weil die Kinder weiterhin zum Schwimmunterricht mit Sonderbussen gefahren werden.

Mit der Therme, die jährlich mindestens 300 000 Gäste erwartet, erhofft sich die Stadt einen weiteren Aufschwung für den Tourismus. Im Mai wird der Fachbeirat des Wirtschaftsministeriums der Stadt einen Besuch abstatten, denn sie will in diesem Jahr nach zehn Jahren ihren Titel Erholungsort verteidigen. Um die Einnahmen für die Kommune zu verbessern, noch mehr in den Tourismus investieren zu können, hat Werder anders als die Gemeinde Schwielowsee die Einführung der Kurtaxe noch nicht eingeführt, sondern bisher nur beraten. (Von Regine Greiner)

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