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Potsdam-Mittelmark Raumnot soll bald beendet sein
Lokales Potsdam-Mittelmark Raumnot soll bald beendet sein
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19:21 27.02.2018
Die Zille-Grundschule in Stahnsdorf will über dem Säulengang auf dem Schulgelände weitere Klassenräume errichten lassen. Dann hätten die Schüler mehr Platz zum Lernen. Quelle: Repro Architekturbüro Sibylle Kuschel
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Stahnsdorf

Der Ausbau der Heinrich-Zille-Grundschule in Stahnsdorf geht in die nächste Phase. Schulleitung und Gemeindeverwaltung hoffen, schon demnächst einen positiven Bescheid für die Teilnahme am Programm „Gemeinsames Lernen“ in der Hand zu haben. Bürgermeister Bernd Albers sagte in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, dass in der Zwischenzeit auch der Antrag auf Förderungen aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) für die Aufstockung des Säulenganges an der Schule dem zuständigen brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie der Investitionsbank des Landes (ILB) termingerecht übergeben worden seien. Auch die ersten vier Leistungsphasen der notwendigen Planungsleistungen seien bereits beauftragt, so dass die Übergabe des Bauantrages an die Bauaufsichtsbehörde Potsdam-Mittelmarks etwa für Anfang Mai 2018 geplant sei.

Die Stahnsdorfer Grundschule hatten im Vorjahr dafür gekämpft, einen Weg zu finden, die beengte räumliche Situation an ihrer Einrichtung verbessern zu können. In diesem Schuljahr werden dort 23 Klassen geführt. Es sind aber nur 18 Klassenräume verfügbar. Die anderen fünf Klassen müssen improvisieren: Drei werden in Horträumen unterrichtet, zwei in zweckentfremdeten Fachräumen. Auch für die Förderung ist zu wenig Platz. Nur zwei Förderräume stehen zur Verfügung. Ansonsten wird auf die Bibliothek, das Kartenlager, den Lehrer-Konferenzraum und kurzfristig freistehende Klassenräume ausgewichen. Seit Mitte September des vergangenen Jahres kann aus brandschutzrechtlichen Gründen auch nicht mehr auf den Fluren gearbeitet werden, was die Situation noch einmal verschärft hat.

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Von der Teilnahme an dem Projekt „Gemeinsames Lernen“ erhofft man sich Mittel für zweieinhalb zusätzliche Lehrkräfte sowie die Senkung der Maximalkinderzahl von 28 auf 25 pro Klasse. Aus dem KIP ist außerdem eine 60-prozentige Förderungen der Baumaßnahmen möglich, die zur Umsetzung dieser Ziele nötig sind.

Von Konstanze Kobel-Höller