Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Scala Kulturpalast wird 2 Jahre alt
Lokales Potsdam-Mittelmark Scala Kulturpalast wird 2 Jahre alt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:37 03.11.2017
Unter Gösta Oelstrom ging der Kulturpalast am 27. November 2015 in Betrieb. Quelle: Christel Köster
Anzeige
Werder

Zum zweijährigen Bestehen hat der Scala Kulturpalast in Werder Jody Cooper und seine Band eingeladen. Der britische Musiker ist dem Publikum bereits von den David-Bowie- und Beatles-Abenden bekannt. Kinobetreiber Gösta Oelstrom und sein Team blicken auf die ersten beiden Jahre in der Blütenstadt zurück und verkünden, dass sie in Werder angekommen sind. Das vielfältige Programm bestehend aus Auftritten namhafter Künstler aus den unterschiedlichsten Genres sowie Kino, Lesungen, Comedy, Vorträge oder der Talentschau „Open Stage“ habe sich ausgezahlt. Das in diesem Jahr uraufgeführte Jazzfestival „Werder klingt“ gehöre zu den Highlights und wird im März kommenden Jahres wiederholt.

In der Statistik des Kinoprogramms stehen die Filme zum 700. Stadtgeburtstag der Stadt mit mehr als 800 Besuchern ganz oben auf der Liste. Für den 5. Januar um 19 Uhr ist eine weitere Vorführung mit Live-Kommentar geplant. „Es zeigt aber auch zugleich auf, dass Kino im Scala Kulturpalast noch Steigerungspotenzial hat“, so Gösta Oelstrom. Nach wie vor könnten nicht von allen Verleihern Filme gezeigt werden. Insbesondere die großen amerikanischen Studios fordern den aktuellen Kinostandard „DCP“. Diese Umrüstung würde mehr als 50 000 Euro kosten, von denen mittlerweile eine große Summe durch Fördergelder, private Kredite und Eigenmittel vorliegen. Den noch fehlenden Betrag will das Scala-Team über den neu gegründeten Förderverein „Freundeskreis Scala Kulturpalast Werder“ und eine Crowdfunding-Aktion auf der Plattform „Startnext“ zusammensammeln.

Anzeige

Info: Am Freitag, 24. November, um 19 Uhr feiert der Scala-Kulturpalast mit Jody Cooper den zweiten Geburtstag. Der Eintritt kostet 14 Euro.

Von Luise Fröhlich