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Schwielowsee Familienzentrum Schwielowsee startet langsam nach Corona-Pause
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23:07 22.05.2020
Spielen mit Abstand: Auf dem Spielplatz am Bürgerhaus Caputh wird ab 25. Mai der größte Teil des Angebotes des Familienzentrums Schwielowsee stattfinden. Quelle: Joram Töpfer
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Schwielowsee/Caputh

Das Familienzentrum Schwielowsee startet nach wochenlanger Corona-bedingter Pause wieder mit einem eingeschränkten Angebot. Ab Montag, 25. Mai, können Eltern und Kinder wieder zum Bürgerhaus in der Straße der Einheit 3 kommen, um sich dort auszutauschen und sich nach so langer Zeit einfach mal wieder zu sehen. Das Angebot wird zum Schutz vor der potenziellen Ansteckung mit dem Coronavirus allerdings zum größten Teil auf dem Spielplatz am Bürgerhaus stattfinden.

„Dort wird sich die Krabbelgruppe treffen“, sagt die Koordinatorin des Familienzentrums, Anna Töpfer, „und ich werde einen Familientreff anbieten.“ Das hieß vorher Familiencafé. „Aber so darf ich es nicht nennen, weil ich nicht einmal mehr Kaffee ausschenken darf“, sagt Töpfer. Das Angebot unter freiem Himmel wird nur bei regenlosem, mindestens 15 Grad warmem Wetter stattfinden.

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Auch Hebamme bietet wieder Sprechstunde vor Ort an

Neben den Spielplatz-Treffen bietet Anna Töpfer wieder ein Babybegrüßungspaket an, mit allem, was frischgebackene Eltern wissen müssen. Das können sie sich im Familienzentrum abholen oder Anna Töpfer bringt es zu den Eltern nach Hause. Außerdem wird wieder eine Beratung vor Ort möglich sein. Allerdings kann Töpfer die nur unter vier Augen anbieten. Genauso wie die Hebamme. Auch sie wird wieder eins-zu-eins-Sprechstunden anbieten. Hinzu kommt die Online-Hebammensprechstunde und der „Online-Talk – Themen aus dem Leben mit Kindern“, den Anna Töpfer mit den Eltern macht.

In den vergangenen Wochen war Töpfer keineswegs untätig. So war sie jüngst damit beschäftigt, ein Konzept für die Wiedereröffnung zu erstellen, das sämtliche Vorgaben des Landes berücksichtigt. Und sie hat die Initiative „Helfende Hände Schwielowsee“ organisiert, bei der Bürger Bürgern bei Alltäglichem helfen, wie dem Einkaufen. Und sie hat weiterhin die Eltern in Schielowsee beraten, wenn auch am Telefon. Auch hat sie eine digitale Krabbelgruppe veranstaltet, bei der sich die Mamas mit ihren Babys in einer Online-Schalte verabredet haben. „Das wurde aber nur mäßig angenommen“, resümiert Töpfer.

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Von Annika Jensen

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