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Schwielowsee Schwielowsee will bei digitaler Umwandlung der Kommunen vorne mitmischen
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15:35 22.11.2019
Rathaus Schwielowsee in Ferch will sich für die digitale Zukunft rüsten. Quelle: Luise Fröhlich
Schwielowsee

Die Gemeinde Schwielowsee will Mitglied eines Zweckverbandes mit dem Namen „Digitale Kommunen Brandenburg“ werden. Dafür hat sich nach dem Finanzausschuss nun auch der Hauptausschuss ausgesprochen. Anfang Dezember wird also die Gemeindevertreterversammlung endgültig darüber beschließen, ob Schwielowsee bei der Entwicklung der Brandenburger Kommunen in eine digitale Zukunft ganz vorne mit dabei ist.

Das Know-how für digitale Verwaltungen kommt aus Cottbus

Frühestens zum 1. Januar 2020 will Schwielowsee gemeinsam mit Cottbus und anderen Kommunen in der Mark den Verband auf der Basis des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit im Land Brandenburg (GKGBbg) bilden.

Die Stadt Cottbus bietet für das Projekt das nötige Know-how. Mit dem Kommunalen Rechenzentrm Cottbus (KRZ), das ein Eigenbetrieb der Stadt ist, seien bei der Realisierung der elektronischen Personenstandsregister seit 2013 gute Erfahrungen gemacht worden, schreibt die Schwielowseer Gemeindeverwaltung in der Begründung ihrer Beschlussvorlage, die in den eigenen Gremien vorgelegt wurde.

Kräfte sollen gebündelt werden

„Diese sehr guten Erfahrungen sollen jetzt mit Gründung des Zweckverbandes ausgebaut werden“, heißt es weiter. „Die Stadt Cottbus bietet den anderen Gemeinden, Städten und Ämtern an, das KRZ Cottbus in den Zweckverband zu überführen und den Zweckverband gemeinsam bedarfsgerecht fortzuentwickeln.“

Doch nicht nur die Lausitz-Stadt will Kapazitäten liefern. Die Kräfte aller beteiligten Kommunen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik sollen mit der Kooperation im Zweckverband gebündelt werden.

Der Zweckverband wird seine Leistungserbringung voraussichtlich ab Mitte 2020 anbieten können und schrittweise sein Leistungsspektrum erweitern.

Schwielowsee muss 4000 Euro jährlich zahlen

Auf die Gemeinde Schwielowsee werden etwa 4000 Euro im Jahr zukommen, so die Verwaltung. In der Anfangsphase werde sie vor allem die IT-Entwicklungsberatung nutzen.

Mit dem Inkrafttreten des Brandenburgischen E-Government-Gesetzes seit November 2018 nähmen die Anforderungen an die brandenburgischen Kommunen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik weiter zu, schreibt die Verwaltung. Die Städte und Gemeinden seien unter anderem verpflichtet, einen elektronischen Zugang zur Verwaltung einzurichten, Informationen über die Verwaltung im Internet bereitzustellen, elektronische Bezahlmöglichkeiten zu ermöglichen, Daten im Internet zugänglich zu machen, elektronische Aktenführung und -einsicht einzurichten und Verwaltungsprozesse zu optimieren.

Von Annika Jensen

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