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Seddiner See Kita-Preis: Lob für die „Waldsternchen“ aus Neuseddin
Lokales Potsdam-Mittelmark Seddiner See Kita-Preis: Lob für die „Waldsternchen“ aus Neuseddin
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16:14 14.05.2019
Die Kita-Mitarbeiterinnen aus Seddiner See bei der Auszeichnungsveranstaltung am Montagabend in Berlin. Quelle: Stephan Laude
Neuseddin

Viel Spannung im Berliner Tempodrom. Am Montagabend wurde dort der Deutsche Kita-Preis verliehen. Aus 1499 Bewerbungen hat die Jury die „Kita des Jahres“ und aus 102 Bewerbungen das „Lokale Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ ermittelt. Unter den Kita-Finalisten: die Kita „Waldsternchen“ in Seddiner See.

Preise gehen nach Hessen und NRW

Sie ging aber leider bei der Preisverleihung leer aus. Auch die anderen beiden Finalisten aus Brandenburg – das Netzwerk um den Hort „Coole Kids“ in Glienicke/Nordbahn (Oberhavel) und das Children Center „Bunte Vielfalt“ in Guben (Spree-Neiße) – blieben ohne Preis. Die farbenfroh gestalteten Trophäen gingen an Einrichtungen in Eppertshausen (Hessen) und Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Sie erhalten jeweils 25.000 Euro. Neben den Hauptpreisen gab es insgesamt acht weitere Preise und einen Sonderpreis im Online-Voting.

Kita „Waldsternchen“ in Neuseddin. Quelle: Claudia Krause

Waldsternchen“-Leiterin Katrin Breitag zeigte sich nach der Preisverleihung durchaus enttäuscht. „Wir haben viel Herzblut in die Bewerbung gesteckt“, sagte sie. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Kathrin Menz, sagte: „Ein bisschen traurig darf man ja auch sein.“ Und was die Laudatoren bei den Mitbewerbern alles gelobt hätten, „das machen wir auch“, so Menz. Die Festredner hatten darauf hingewiesen: Auch die Einrichtungen, die im Finale des Wettbewerbs leer ausgingen, gehörten zu den besten Deutschlands. Die Kita „Waldsternchen“ will beim nächsten Wettbewerb erneut antreten. Auch die Preisträger hatten es nicht alle beim ersten Anlauf geschafft.

Jury lobt Kita „Waldsternchen“ für selbstbestimmtes Angebot

Die Jury hatte bei der Beurteilung der Kita „Waldsternchen“ gewürdigt: „Die Kinder werden als aktive Gestalter ihres Lebens angesehen und dürfen daher mitbestimmen, was sie im Kita-Alltag machen möchten – ob sie draußen oder drinnen spielen, mittags schlafen oder wach bleiben und welche pädagogischen Angebote sie nutzen.“ Das Team stelle sicher, dass alle Kinder gehört, gesehen und individuell unterstützt werden. Bei ihrer Sprachentwicklung würden sie ermutigt, selbst das Wort zu ergreifen.

Giffey: Erzieher sind „Multitalente“

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) würdigte in ihrer Rede die Beschäftigten in den Kitas als „echte Multitalente“; sie seien Tröster, Spielgefährten, Bildungsbegleiter und Vorbilder. Giffey verwies auf die Fachkräfteoffensive ihres Ministeriums, die dazu beitragen soll, den Personalmangel in Kitas abzubauen. Für die 2500 Plätze einer vergüteten praxisintegrierten Ausbildung im ersten Jahrgang gebe es schon fast 7000 Bewerber.

Der Deutsche Kita-Preis wurde zum zweiten Mal verliehen. Er ist eine Initiative des Familienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, der Zeitschrift „Eltern“, dem Didacta-Verband und der Deutschen Weihnachtslotterie.

Von Stephan Laude

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