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Potsdam-Mittelmark So wollen die Direktkandidaten junge Wähler gewinnen
Lokales Potsdam-Mittelmark So wollen die Direktkandidaten junge Wähler gewinnen
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12:27 28.08.2019
Welche politischen Themen interessieren junge Leute? Beim Wahl-O-Mat zum Aufkleben in Niemegk unterstützte Anne Kollien, Jugendkoordinatorin für das Amt Niemegk. Quelle: Johanna Uminski
Mittelmark

Am 1. September wählen die Brandenburger einen neuen Landtag. Die MAZ hat sechs Direktkandidaten im Wahlkreis 18 (Städte Bad Belzig, Treuenbrietzen und Beelitz, Ämter Brück und Niemegk sowie der Gemeinden Wiesenburg/Mark, Michendorf und Seddiner See) fünf Fragen per SMS-Umfrage zu aktuellen Themen der Region gestellt.

Die Kandidaten dürfen in maximal 350 Zeichen antworten. Heute auf die Frage: Mit welchen Projekten wollen Sie sich den „Wählern von morgen“, den Kindern und Jugendlichen zwischen Havel und Fläming, empfehlen?

Am 1. September ist Landtagswahl. Quelle: Detlef Scheerbarth

Winfried Ludwig (BVB/Freie Wähler): Mit dem Ausbau der Infrastruktur wird „Großstadt“ mit „Landidylle“ verbunden: Schnelles Internet, funktionierender Nahverkehr, Sicherung der schulischen und Ausbildungskapazitäten. Arbeitsplätze im Bereich des Handwerks, der Pflege und Tourismus werden einfach vorhanden sein. Diese Berufe sind gerade im ländlichen Raum die Zukunft. Wir müssen umdenken, nicht Studium um jeden Preis – bleibt zu Hause.

Anja Schmollack (CDU):1. Verlässliches schnelles Internet ist für Zukunftschancen ebenso wichtig wie 2. Mobilität und gute Anbindung an Landes- und Bundeshauptstadt, Heimat darf für Kinder und Jugendliche kein Standortnachteil sein. 3. regelmäßig mit Schülern die Schulbank drücken, nur wenn ich weiß, was den Nachwuchs bewegt, kann ich mich dafür einsetzen.

Andreas Koska (Bündnis 90/Die Grünen):Projekte hört sich nach etwas Neuem an. Wichtig wäre der Erhalt der Kitas und Schulen. Es ist wichtiger, kleinere Schulen zu erhalten als den Kindern lange Schulwege zuzumuten. Jede junge Familie, die einen Kitaplatz benötigt, muss den auch erhalten können. Selbstverständlich gehört in jeden Ort ein Jugendklub und Breitband darf kein Fremdwort bleiben.

Claudia Sprengel (Die Linke):Die Digitalisierung ist eines meiner Kernthemen. Kaum ein anderes Thema ist wohl so zukunftsorientiert! In meiner Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die fehlende digitale Infrastruktur immer ein Thema. Das betrifft z. B. freie Hotspots oder Mobile Daten. Es mangelt an vielem und das nervt! Natürlich ist auch der verantwortungsbewusste Umgang mit digitalen Medien ein Thema. Kinder und Jugendliche dürfen nicht zu Sklaven der Technik werden, sondern müssen lernen, was dahinter steht.

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Günter Baaske (SPD):Das Zusammenleben in unserer Region lebt vom MITMACHEN. Seit einigen Monaten müssen die Städte und der Landkreis den Jugendlichen aktive politische Gestaltungsmöglichkeiten anbieten. Es geschieht allerdings vor Ort fast nichts. Da will ich gern helfen, auch mit dem Rückenwind meines Wahlergebnisses zur Kreistagswahl. Es nützt nichts, Probleme nachts ins Kopfkissen zu heulen, man muss sich aktiv einbringen. Wer Ideen hat, wie Sachen besser gehen, den lade ich ein, sich aktiv einzubringen. Ich unterstütze sehr gerne, wenn sich Leute aufraffen, selbst loslegen und tatkräftig ihre Ideen einbringen.

Tim Kehrwieder (FDP): Ich möchte, dass Ihr eure Träume und Ziele im Land Brandenburg verwirklichen könnt. Ihr solltet Euch keine Sorgen machen müssen um Unterrichtsausfall oder ob Ihr Abends noch mit einem Bus nach Hause kommt. Ich möchte, dass sich Euch nach dem Schulabschluss nicht nur die Frage stellt München oder Münster sondern vielleicht auch Bad Belzig oder Beelitz. Wir machen das Land Brandenburg fit für die Zukunft. Das Versprechen geben ich und die Freien Demokraten Euch.

Von Thomas Wachs

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