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Potsdam-Mittelmark Spannung vor Ortsbeiratswahl am Sonntag
Lokales Potsdam-Mittelmark Spannung vor Ortsbeiratswahl am Sonntag
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07:15 14.01.2018
Heinz Friese, Wahl- und Hauptamtsleiter in Bad Belzig, präsentiert den Stimmzettel für die Ortsbeiratswahl in Lübnitz.
Heinz Friese, Wahl- und Hauptamtsleiter in Bad Belzig, präsentiert den Stimmzettel für die Ortsbeiratswahl in Lübnitz. Quelle: Christiane Sommer
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Lübnitz

Im 200-Einwohner-Dorf westlich von Bad Belzig – und darüber hinaus – wird an diesem Wochenende mit Spannung der Ausgang der Ortsbeiratswahl erwartet. Knapp 150 Wahlberechtigte sind zu dem Urnengang außer der Reihe aufgerufen. Ein Sextett bewirbt sich um die drei zu vergebenenden Mandate.

Widersprüche symbolisch für Konflikt im Dorf

Denn das zuletzt ohnehin nur zweiköpfige Gremium war nach dem Rückzug von Vera Nahrath (48) im Spätsommer arbeitsunfähig geworden. Sie hatte den Schritt mit unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten bei der Zusammenarbeit mit der langjährigen Dorfchefin Birgit Pfeiffer (54) erklärt. Jene schätzt die Situation nicht anders ein. Die Widersprüche dürften symbolisch stehen für den Konflikt von Alteingesessenen und Zugezogenen. Nunmehr gehen beide Frauen als Konkurrentinnen ins Rennen.

Die bisherige Stellvertreterin hofft demnach unter dem Titel „Interessengruppe Lübnitz“ mit Franziska Nowak, Martina Helm und Robert Warnke auf viel Zuspruch. Die amtierende Ortschefin hat derweil ihren Vorgänger Dirk Herrmann zur erneuten Kandidatur für die „Wählergruppe Lübnitz“ bewegt.

16 Wahlberechtigte haben schon entschieden

Schon 16 Wahlberechtigte haben sich vorab entscheiden und ihre Stimmen per Brief im Rathaus Bad Belzig abgegeben. Das hat der städtische Hauptamts- und Welleiter Heinz Friese berichtet. Alle anderen sind nun am Sonntag von 8 bis 18 Uhr gefragt.

Der dreiköpfige Ortsbeirat, den die Lübnitzer nun bestimmen, wird voraussichtlich bis 2019, dem Ende der aktuellen Legislaturperiode im Amt sein. Den Ortsvorsteher benennt das Trio aus seiner Mitte voraussichtlich am 8. Februar

Von René Gaffron