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Stahnsdorf Wildschweine: Ministerium lehnt Bogenjagd in Stahnsdorf ab
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf Wildschweine: Ministerium lehnt Bogenjagd in Stahnsdorf ab
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13:56 14.02.2020
Eine Bogenjagd auf Wildschweine wird es nach Auffassung des Landwirtschaftsministeriums nicht geben. Die Gemeinde Stahnsdorf hält dennoch an dieser Jagdmethode fest. Quelle: privat
Stahnsdorf

Eine moderne Bogenjagd lehnt der neue Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Grüne) im Gegensatz zu Amtsvorgänger Jörg Vogelsänger (SPD) ab. Das ist das Ergebnis eines Treffens mit Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) am Donnerstag. „Wir erkennen aber an, dass der Landwirtschaftsminister bemüht ist, weitere Jagdmethoden zu erproben. Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Einsatz alternativer Munition, die die innerörtliche Jagd gefahrloser ermöglichen kann, untersucht werden soll“, sagt Albers nach dem Gespräch mit Vogel.

Trotzdem sei die Ablehnung der Bogenjagd wissenschaftliche nicht begründbar, beharrt Albers. Die Gemeinde sei nie davon ausgegangen, dass sie allein das Wildschweinproblem in der Region lösen wird. Allerdings würde nach Albers’ Auffassung die Jagd ausgebildeter Bogenschützen mit modernen Compoundbögen entscheidend dazu beitragen, die Schwarzwildpopulation in den betroffenen Orten auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Die Argumente des Landwirtschaftsministeriums, es gebe „…zu viele ungeklärte Punkte und Emotionen, wie das Abprallverhalten der Pfeile, die Akzeptanz in der Bevölkerung und die tatsächliche gesteigerte Effizienz bei der Bejagung…“, können und sollten mit einer wissenschaftlichen Begleitung be- oder widerlegt werden, fordert der Bürgermeister. Stahnsdorfs Wille und Entscheidung bleibe das Ziel, diese Jagdmethode durchzuführen.

Von Heinz Helwig

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