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Stahnsdorf Streit um zu laute Musik mündet in Messerstecherei in Stahnsdorfer Heim
Lokales Potsdam-Mittelmark Stahnsdorf Streit um zu laute Musik mündet in Messerstecherei in Stahnsdorfer Heim
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19:37 11.04.2019
Quelle: dpa
Stahnsdorf

Mit einem Messer soll ein 22-jährige Somalier im Stahnsdorfer Übergangswohnheim in der Nacht auf Donnerstag auf einen 27-jährigem Landsmann eingestochen haben.

Zuvor soll es zwischen den beiden Männern zu einem Streit um zu laute Musik gekommen sein. Der Verletzte konnte aus dem Zimmer entkommen und den Wachdienst informieren. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und noch in der Nacht operiert. Der mutmaßliche Täter, der laut Polizeibericht erheblich betrunken war, wurde vorläufig festgenommen.

Tatverdächtige galten aus nett, höflich und ruhig

Heimleiterin Iris Meissner vom Internationalen Bund ist erschüttert. Sie kennt die Männer als ruhig, nett und höflich, beide hätten sich sehr für das Gemeinwohl engagiert. Die zwei Somalier seien seit rund einem Jahr in ihrem Haus untergebracht und teilen sich ein Zimmer. Das Opfer habe gerade seinen Sprachkurs abgeschlossen und sei jetzt auf Arbeitssuche.

Sie mache sich furchtbare Sorgen und hoffe, dass das Opfer keine bleibenden Schäden erlitten habe. „Ich trage für dieses Haus die Verantwortung.“ Anders als früher seien Alkohol und Drogen aber eigentlich kein großes Problem mehr in ihrem Heim, seit überwiegend Familien dort wohnen, sagt Meissner.

Von Konstanze Kobel-Höller

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