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Potsdam-Mittelmark Breiter, aber ohne Mittelstreifen
Lokales Potsdam-Mittelmark Breiter, aber ohne Mittelstreifen
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15:53 02.05.2014
Der Straße zwischen Kranepuhl und Preußnitz den Schrecken nehmen. Das ist das Ziel von Michael Hollax. Quelle: S. Specht
Kranepuhl

Schon mehrmals hatte die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark Anlauf genommen, die Straße zwischen Kranepuhl und der Bundesstraße 102, kurz vor Preußnitz, zu erneuern. Doch stets fehlte das nötige Geld. Nun sind die rund 1,3 Millionen Euro auch dank einer 50-prozentigen Förderung des Landes Brandenburg zusammen.

„Ausgemessen wurde ja schon öfter. Nun scheint es endlich wirklich voranzugehen“, freut sich Kranepuhls Ortsvorsteherin Ellen Ortmann-Sternberg. Besonders positiv findet sie, dass die Bürger so zeitig informiert wurden. Bereits vor Wochen hatten Amts- und Kreisverwaltung eine Einwohnerversammlung veranstaltet, bei der alle Pläne erläutert wurden. „Zu klären war unter anderem die Beförderung der Schüler“, so Ellen Ortmann-Sternberg. Die Busse werden nun über Bergholz fahren. Auch die Ernte auf den angrenzenden Feldern soll laut Aussage der Kreisverwaltung unproblematisch sein. „Die Bauarbeiter wissen Bescheid und finden dann sicher unbürokratisch Wege für die Traktoren“, so erneut die Kranepuhler Ortschefin.
Verantwortlich für den Bau seitens der Kreisverwaltung ist Michael Hollax. Der Sachbearbeiter ist optimistisch, die Straße in den veranschlagten vier Monaten erneuern zu können. Genug Vorbereitungszeit war zumindest. „Seit sieben Jahren existiert die Planung für diese Straße“, sagte er.

„Diese sieht vor, die drei Hügel um rund 50 Zentimeter abzutragen. Mit der gleichzeitigen Verbreiterung der Fahrbahn auf sechs Meter und der Entschärfung der teils heftigen Kurven ist der Strecke der Schrecken genommen.“ Bislang müssen Autofahrer vor Erreichen der Hügel vorsorglich auf den Sommerstreifen fahren und die Geschwindigkeit drosseln, um den Zusammenstoß mit einem möglicherweise von vorne kommenden Fahrzeug vorzubeugen.

Eine Besonderheit der Straße wird die anfangs sicher ungewohnte Markierung sein. So wird nach Fertigstellung der Mittelstreifen fehlen, 50 Zentimeter vom Fahrbahnrand werden dafür auf beiden Seiten gestrichelte Linien gezogen. „Diese Markierung gibt es erst einmal im Landkreis. Sie soll die Straße sicherer machen“, sagt Michael Hollax.

Von Stefan Specht

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