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Potsdam-Mittelmark Streit um Finanzierung der neuen Kita
Lokales Potsdam-Mittelmark Streit um Finanzierung der neuen Kita
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17:29 10.04.2018
Frühere Prognosen von Land und Landkreis sagten sinkende Kinderzahlen in den Kommunen voraus. Zumindest für berlinnahe Gemeinden wie Nuthetal hat sich das als Fehlprognose erwiesen. Quelle: epd
Nuthetal

Nuthetal hat offenbar keine Chance mehr, für die geplante Kita Fördermittel aus dem Vierten Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung zu bekommen. Das sagte ein Vertreter des Landkreises jüngst am Rande des Sozialausschusses, wie Sozialausschussvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Katrin Krumrey (parteilos) mitteilte. Sie verweist darauf, dass die Gemeinde Schwielowsee aus dem Programm einen Kita-Bau gefördert bekomme und kritisiert, „dass Nuthetal leider zu spät kommt“. Seit Jahren fehle es an Plätzen in den Nuthetaler Kitas und nur mit Ausnahmegenehmigungen habe die Kommune den gesetzlichen Betreuungsanspruch verwirklichen können. „Leider gab es auf Seiten der Bürgermeisterin erst zum Jahresende das Einsehen, dass auf Dauer eben doch eine weitere Kita benötigt wird“, sagte Krumrey.

Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) weist die Kritik zurück: „Wir haben noch keinen Förderantrag gestellt, weil wir für die Kita einen freien Träger suchen, der so einen Antrag stellen muss.“ Nuthetal habe auch nicht zu lange gewartet. Die Kinderzahlen bei den bis Dreijährigen seien von 2013 bis 2017 zurückgegangen. „Aber wir wollen und müssen neue Wohnungen bauen, deshalb brauchen wir eine neue Kita“, so Hustig: „Der große Bedarf wird erst entstehen.“ Mit dem Neubau könnten dann auch bewilligte Überkapazitäten in anderen Kitas abgebaut werden. Aus dem „überzeichneten Förderprogramm“ habe Nuthetal Geld für die Saarmunder Kita bekommen. Für die neue Kita, die in Rehbrücke entsteht, müsse erst ein Träger gefunden werden, „mit dem wir dann über die Finanzierung reden“. Es gebe Möglichkeiten, die den Etat nicht belasten, so Hustig.

Von Jens Steglich

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