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Potsdam-Mittelmark Aufatmen in Teltow: Seniorin lebt sicher trotz Abrissarbeiten nebenan
Lokales Potsdam-Mittelmark Aufatmen in Teltow: Seniorin lebt sicher trotz Abrissarbeiten nebenan
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01:15 12.05.2019
Das Abrisshaus in Teltow ist zur Hälfte noch bewohnt. Quelle: Konstanze Kobel-Höller
Teltow

„Der Vertreter der Bauaufsicht hat einige Wände im Haus fotografiert und keine Risse gesehen“, erzählt Anne-Katrin Bartsch von der Begehung des Abriss-Hauses in der Teltower Leibnizstraße, das zur Hälfte noch von der 76-jährigem Solweig Mebus bewohnt wird. Bartsch hilft der Seniorin in der schwierigen Zeit.

Alarm erst, wenn eine Wand schief wird

„Er meinte, kleine Risse sollten kein Problem sein, aber wenn sie das Gefühl hat, ihr fällt eine Wand entgegen, soll sie sich melden“, berichtet sie. Ein Bagger sei auch kurz angerückt und mehrere Neugierige hätten vor dem Haus das Geschehen verfolgt. Am Vortag sei im oberen Bereich des Hauses noch etwas Folie zum Abhalten von Feuchtigkeit verlegt worden, so Bartsch.

Rechts wohnt Solweig Mebus, links wird abgerissen. Quelle: Konstanze Kobel-Hölller

Mebus freue sich jedenfalls, dass die Begehung ergeben habe, dass die von ihr gemietete Doppelhaushälfte offensichtlich noch so stabil sei, dass sie diese noch bewohnen darf. „Natürlich kann bei weiteren Baggerarbeiten noch was passieren, da muss man aufpassen“, gibt Bartsch die Gespräche mit der Bauaufsicht wieder.

Kreis bestätigt: Bauaufsicht muss nicht eingreifen

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark bestätigt unterdessen, dass die Begehung ergeben habe, dass kein Eingreifen durch die Bauaufsicht nötig sei. „Eine Baugenehmigung liegt vor, hier handelt es sich um eine zivilrechtliche Streitigkeit.“ Lediglich die zwei aus dem Haus ragenden Stahlträger müssen durch den Bauträger abgestützt werden und er muss schnellstmöglich für eine Isolierung der nun freiliegenden Innenwand sorgen.

Das Haus soll einem modernes Mehrfamilienhaus weichen, Mebus hat jedoch lebenslanges Wohnrecht. Als ihre Nachbarin, die die andere Hälfte bewohnt hatte, gestorben war, wurde bald danach mit dem Abriss begonnen. Die Seniorin belasten die Bauarbeiten sehr.

Von Konstanze Kobel-Höller

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