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Teltow Frühstück bei „Philantow“
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Frühstück bei „Philantow“
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22:29 29.04.2019
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD, 2. v. l.) beim Familienfrühstück mit Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD, l.), „Philantow“-Leiterin Nadine Ganzert (M.) und den Eltern. Quelle: Heinz Helwig
Teltow

Die Bundesregierung will in diesem Sommer eine Fachkräfteoffensive für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern starten, die in den Kinder- und Familieneinrichtungen dringend gebraucht werden. Das sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Montag am Rande ihres Besuches im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum „Philantow“ in Teltow. Dort unterhielt sie sich bei einem Familienfrühstück und einem anschließenden Rundgang durchs Haus mit dem Team um Leiterin Nadine Ganzert und mit Eltern über die Unterstützung für Familien in Teltow.

Einen „Treffer“ gelandet

Mit der Einrichtung des Teltower Familienzentrums im Jahr 2006 und dem nachfolgenden Mehrgenerationenhaus im Jahr 2008 habe die Stadt „einen Treffer“ gelandet, bekräftigte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD). „Die Leute rennen uns die Hütte ein“, formulierte er etwas salopp den Ansturm der Besucher auf das Haus. Etwa 700 Besucher nutzen wöchentlich die 71 verschiedenen Angebote in dieser Zeit. Durch die Kombination von Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum könne das „Philantow“ seinen Gästen ein sehr breites Angebot für Besucher von null Jahren bis ins hohe Seniorenalter anbieten. „Das leisten wir uns unter Ausnutzung verschiedener Förderprogramme“, erklärte Schmidt. Giffey erinnerte in diesem Zusammenhang an die beiden jüngsten Gesetze des Bundes zur Förderung der Kinderbetreuung und Familienunterstützung.

Name ist ein Kunstwort

Mit dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz, das zu Jahresbeginn in Kraft trat, investiert der Bund in die Weiterentwicklung der Qualität der Kinderbetreuung. Dafür gibt er mehr als 5,5 Milliarden Euro aus. Das Starke-Familien-Gesetz, dem der Bundesrat am 12. April dieses Jahres zugestimmt hat, soll unter anderem durch eine Neugestaltung des Kinderzuschlages vor allem einkommensschwache Familien finanziell entlasten und gleichberechtigte Chancen eröffnen.

Eine Kinderbetreuung für Eltern mit Migrationshintergrund, die einen Deutschkurs besuchen, mehr Unterstützung beim Mutterschutz für Selbstständige und notwendige Veränderungen bei den Regelungen für das Elterngeld nahm Giffey als Wünsche aus den Gesprächen mit den Eltern mit nach Berlin. Von der Arbeit des „Philantow“ war die Ministerin beeindruckt. Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum seien „gelebte gute Familienunterstützung vor Ort“, lobte sie.

Den Namen „Philantow“ hatte das Team bei der Gründung des Teltower Familienzentrums als Kunstwort aus dem griechischen Wort „Philanthrop“ für Menschenfreund und der Endung des Stadtnamens gebildet.

Von Heinz Helwig

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