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Teltow Corona: Weihnachtliche Veranstaltungen in der Teltower Region abgesagt
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow

Corona: Weihnachtliche Veranstaltungen in der Teltower Region abgesagt

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18:46 30.09.2020
Keinen Adventsmarkt gibt es dieses Jahr in Kleinmachnow. Und Teltow. Und Stahnsdorf. Quelle: Dirk Zeugmann
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Region Teltow

Weil die Abstandsregelungen auf Märkten und bei anderen Großveranstaltungen nicht eingehalten werden können, sagen die drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf nun zahlreiche Traditionsveranstaltungen ab, allen voran die an den Adventswochenenden geplanten Advents- und Weihnachtsmärkte an der Teltower Andreaskirche, auf dem Dorfplatz Stahnsdorf und auf dem Kleinmachnower Rathausmarkt.

Auch der am 24. Oktober angesetzte Laternenumzug in der Teltower Altstadt und die am 6. November geplanten Umzüge der Stahnsdorfer Kitas fallen dieses Jahr den Pandemieregeln zum Opfer.

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Gleiches gilt für den Teltower Kultursonntag am 1. November sowie den traditionellen Nikolausmarkt auf dem Altstadt-Marktplatz am 7. Dezember.

Keine Weihnachtsfeier für Senioren

In Stahnsdorf wurde zudem dazu entschieden, den jährlich von Bürgern auf die Beine gestellten „Lebendige Adventskalender“ in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Dies teilten die Organisatorinnen Britta Engelmann-Hübner und Ines Pietsch mit, die hoffen, dass sie nächstes Jahr wieder mit ihrer Reihe weitermachen können.

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In diesem Zusammenhang verzichtet auch die Gemeinde auf die Durchführung des Lichterfestes im Gemeindezentrums, das Teil des „Lebendigen Adventskalenders“ ist. Die heimelige Atmosphäre im Rathausfoyer sei unter den Corona-Rahmenbedingungen denkbar ungeeignet zum Durchführen einer öffentlichen Veranstaltung, heißt es in der Begründung. Die Seniorenweihnachtsfeier findet 2020 ebenfalls nicht statt.

Die drei Kommunen bedauern die Absagen in einer Pressemeldung sehr, betonen aber, dass sie diese „unter den gegebenen Umständen der Corona-Pandemie für vertretbar“ halten. Ganz ohne weihnachtliches Flair müssten die Bewohner und Bewohnerinnen der Region jedoch nicht auskommen, wird versprochen: So sollen die drei Rathäuser und ihr Umfeld wieder weihnachtlich geschmückt werden. Auch Laternenschmuck wird versprochen. Außerdem würden die zuständigen Abteilungen an einem alternativen Konzept arbeiten, „um die Adventszeit in der Region doch noch zu einem Erlebnis werden zu lassen“.

Von Konstanze Kobel-Höller