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Teltow Künftige Busfahrer gehen früher auf Linie
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Künftige Busfahrer gehen früher auf Linie
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07:02 05.02.2020
Können bald die Motoren starten: Maik Wiewiorra (l.) und Jan-Lucas Müller aus Werder sind jetzt Busfahrer mit Abschluss. Quelle: Regiobus
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Teltow/Werder

Jan-Lucas Müller aus Werder (Havel) und Maik Wiewiorra aus Teltow haben ihre Facharbeiterbriefe als Busfahrer der Regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH ein halbes Jahr früher in der Tasche, den vollen Lohn auf dem Konto und keine Klassenarbeiten mehr zu fürchten. Müller ist überdies mit 19 Jahren der jüngste Busfahrer in der Verkehrsgesellschaft. Hinter beiden ehemaligen Auszubildenden liegt eine monatelange Fleißarbeit. Regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig packte zum ersten Facharbeiterlohn noch eine Prämie aus Respekt vor den Leistungen und zum Dank an die beiden jungen Kollegen drauf.

Schon immer der Traumberuf

Schon in der 9. Klasse stand für Jan-Lucas Müller fest, dass er Busfahrer werden will. Nach einem Schülerpraktikum und der Lehre auf seinem Heimatbetriebshof der mittelmärkischen Busgesellschaft in Werder freut er sich jetzt aufs Fahren. Seine Lieblingslinie ist nach eigenen Angaben die Linie 580. Sie ist eine der längsten Überlandlinien der Regiobus GmbH im Bediengebiet und zugleich eine der ersten PlusBus-Linien in Potsdam-Mittelmark. Die Linie 580 durchquert auf ihrer Tour zwischen Potsdam und Bad Belzig fast den gesamten Landkreis.

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Lok gegen Bus getauscht

Maik Wiewiorras Weg in die Verkehrsgesellschaft war nicht ganz so geradlinig. Nach einem Umweg über eine Lehre zum Lokführer packte ihn letztendlich doch noch sein ursprünglicher Berufstraum: Busfahrer. „Ich wollte unbedingt mit Technik und Menschen arbeiten. Zur Regiobus-Gesellschaft zu gehen habe ich nicht bereut. Die Ausbildung war toll und die Kollegen sind einfach super. Egal, auf welchen Betriebshof man kommt, man hilft sich einfach untereinander. Das ist genauso, wie ich es mir immer vorgestellt habe“, schwärmt der 21-jährige Teltower.

Lieblingslinie am Elternhaus vorbei

Seine praktische Ausbildung im Nahverkehrsunternehmen absolvierte Wiwiorra auf dem Betriebshof in Stahnsdorf. Seine Kollegen freuen sich, ihn nun fest in ihrem Team zu haben. Wiewiorra fährt am liebsten auf der Buslinie 625. „Sie führt nämlich direkt am Haus meiner Eltern vorbei“, sagt der frischgebackene Busfahrer schmunzelnd.

Letztlich kann er den Dank des Regiobus-Geschäftsführers Hennig nur an diesen zurückgeben: Nicht jeder Betrieb unterstützt seine Azubis darin, eher auszulernen, weiß Wiwiorra aus Gesprächen in der Berufsschule. Perspektivisch kann sich der Teltower auch vorstellen, sich innerhalb des Unternehmens weiter zu qualifizieren. So mancher Einsatz- oder Betriebshofleiter begann seine Karriere ebenfalls als Fahrer im Unternehmen. Aber das sind vorerst einmal nur Zukunftsgedanken.

Von MAZonline

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