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Teltow Chinesen kommen für Straßenbenennung
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Chinesen kommen für Straßenbenennung
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16:27 26.12.2019
Die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft Anfang 2018. Quelle: Nicole Dau
Teltow

Die noch junge Städtepartnerschaft von Teltow und dem chinesischen Rudong wird 2020 weiter ausgestaltet. Derzeit werde ein Besuch einer Delegation aus China im Februar 2020 vorbereitet, um gemeinsam die „Biomalzspange“ auf der Teltower Seite in Rudongstraße zu benennen, sagt Teltows Stadtsprecher Jürgen Stich.

Er erklärt allerdings auch, dass diese Partnerschaft die Stadt und den Verein „Teltow ohne Grenzen“ vor neue Herausforderungen stelle, die man gemeinsam meistern wolle. Innerhalb des ersten Jahres habe es Besuche in Rudong und Teltow gegeben. Auch ein regelmäßiger schriftlicher Austausch finde statt, leider sei aber ein Fußballturnier von China abgesagt worden. Noch sei die Partnerschaft jedoch jung.

Verein „Teltow ohne Grenzen“ will helfen, mahnt aber Projekte an

„Wie wir die Partnerschaft mit Rudong mit Leben füllen wollen, das bleibt noch recht offen“, fasst Alain Gamper von „Teltow ohne Grenzen“ die Überlegungen seines Vereins zur chinesischen Städtepartnerschaft zusammen. „Aber wir sind der Sache einigermaßen wohlgesonnen.“

Man helfe gerne, wenn etwa Sportler zu Besuch kämen oder sich Klassen über das Internet miteinander unterhalten wollten. Noch sei man aber mehr Beobachter. So habe man gar nicht das Geld, um auch nur eine Person hinzuschicken. Gamper mahnt Projekte wie etwa die Mehrzweckhalle, chinesische Medizin oder eine Zirkusschule an.

Hier erinnert Stich daran, dass dies keine Vorhaben der Städtepartnerschaft seien. Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD): „Ich will eine klare Trennung vornehmen: Das, was die Wirtschaftskontakte angeht, da kann die Stadt in ihrer Funktion immer nur ein Netzwerker sein. Für uns steht das Thema Städtepartnerschaft auf Vereins-, Kultur- und Sportebene im Vordergrund.“

Wirtschaftsdelegation reist Anfang des Jahres nach China

Die Wirtschaftsdelegation fährt unterdessen Anfang 2020 wieder nach China, so Astrid Judith vom Unternehmen "International Culture & Media Center of Germany", die über ihre wirtschaftliche Initiative auch die Städtepartnerschaft initiiert hat. Sie gibt zu bedenken, dass die Projekte Zeit für die Umsetzung benötigen.

„Wir reden von einem Finanzvolumen, das ernsthaft ist.“ Auch die Gründung von deutschen Gesellschaften müsse zunächst noch realisiert werden – diese wären dann für die Realisierung zuständig. „Aber kein Thema ist weg.“

Dass der ehemalige Rudonger Bürgermeister Jun Feng Shen, inzwischen zu einer Art Regionalpräsident aufgestiegen, nach wie vor die Kooperation selbst betreut, bezeichnet sie als Indiz dafür, welchen Stellenwert die Partnerschaft in China hat.

Von Peter Degener

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