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Teltow Biomalzspange ab Mitte Dezember frei
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Biomalzspange ab Mitte Dezember frei
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21:57 21.11.2019
An der Biomalzspange, der Entlastungsstraße von Teltow nach Stahnsdorf, setzt ein Landschaftsbaubetrieb die ersten Straßenbäume. Quelle: Gemeinde Stahnsdorf
Teltow/Stahnsdorf

Die sogenannte Biomalzspange, die neue Entlastungsstraße zwischen Teltow und Stahnsdorf, soll am 13. Dezember für den Verkehr freigegeben werden. Dies teilen die Kommunen in einer Pressemitteilung mit. Die Straße soll beide vor allem vom innerörtlichen Durchgangsverkehr entlasten. Derzeit pflanzt ein Landschaftsbaubetrieb die ersten Bäume an den Rändern der Straße. Für die Anlage der Grünbereiche entlang der Straße sind etwa vier Wochen geplant. Auf Stahnsdorfer Seite müssen noch an der Kreuzung Quermathe/Ruhlsdorfer Straße die erforderlichen Fahrbahnmarkierungen aufgetragen und die Verkehrsschilder aufgestellt werden.

Verkehrsfluss ändert sich

Die technische Abnahme der Fahrbahn und Gehwege ist bereits am 7. November erfolgt. Bis Monatsende sollen noch Restarbeiten ausgeführt werden. Die Arbeiten an der Kreuzung gehören zwar nicht zum Projekt Biomalzspange, aber wegen des sich ändernden Verkehrsflusses hängen sie damit direkt zusammen. So wird der Verkehr auf der Quermathe in und aus Richtung L 77 neu Vorfahrt haben, während die Fahrzeuge auf der Ruhlsdorfer Straße warten müssen.

Geschäftsleute sind verärgert

Lange gewartet auf die Freigabe der Biomalzspange haben die Händler und Gewerbetreibenden der Region, sagt Georg Lehrmann, Vorsitzender des Regionalen Gewerbevereins (RGV) Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf. Die Geschäftsleute seien über die Verzögerung sehr verärgert. Die Pflanzarbeiten, deretwegen die fertige Asphaltstraße angeblich nicht für den Verkehr geöffnet werden konnte, hätten ebenso gut im nächsten Frühjahr vorgenommen werden können. Oder der Verkehr hätte an den jeweiligen Pflanzstellen vorbeigeführt werden können. Dann wären die Anwohner der Teltower Iserstraße schon jetzt vom Durchfahrtsverkehr aus Stahnsdorf entlastet worden, so Lehrmann weiter. Außerdem sei nicht zu verstehen, warum die Verkehrsschilder noch immer nicht aufgestellt sind, obwohl die Fahrbahnmarkierungen bereits vor Wochen aufgebracht wurden.

Sinkender Umsatz, steigende Werbeausgaben

Der Vorsitzende des Gewerbevereins erinnert daran, dass die Händler und Gewerbetreibenden vor allem in Stahnsdorf bereits durch den Ausbau der Potsdamer Straße und die Sperrung der Rammrathbrücke schon „schwer gebeutelt“ sind, da Kunden ausbleiben und Anlieferungen erschwert werden. Dadurch würden die Umsätze erheblich sinken und die Werbeausgaben aber enorm steigen, um auf das jeweilige Geschäft oder Unternehmen hinzuweisen, erklärt Lehrmann.

Von Heinz Helwig

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