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Teltow Teltower Region kam glimpflich davon
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltow Teltower Region kam glimpflich davon
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20:14 12.06.2019
In der Teltower Region mussten die Feuerwehren nicht so oft ausrücken wie in Nachbarkommunen wie Potsdam. Quelle: DPA
Teltow

Weitgehend glimpflich und ohne gemeldete Verletzte verliefen die Unwetter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Region Teltow. In Stahnsdorf wurde die Friedrich-Naumann-Straße überflutet, ein Keller musste ausgepumpt werden. „Wir blieben relativ verschont. Durch die nächtliche Zeit des Unwetters haben die Leute die überfluteten Straßen weniger wahrgenommen und es gab weniger Notrufe“, vermutet Steffi Pietzner, Gemeindewehrführerin. Mit Hilfe der Hochleistungs-Schmutzwasserpumpen, mit denen die Ortsfeuerwehren Güterfelde und Stahnsdorf nach dem Regensommer 2017 ausgestattet worden waren, war die Straße gegen 2.30 Uhr wieder frei befahrbar.

In Teltow gab es nur zwei Einsätze: Ein Wassereinbruch hatte den Fehlalarm eines Brandmelders ausgelöst und ein abgebrochener Ast musste von der Straße geräumt werden.

Die Kleinmachnower Feuerwehr musste zwei Keller auspumpen und zwei umgestürzte Bäume entfernen. Außerdem gab es Fehlalarme von Brandmeldeanlagen aufgrund der Blitzschläge und einige Straßen standen ziemlich unter Wasser, so Gemeindesprecherin Martina Bellack. Der Ort bekam die Folgen dann morgens zu spüren: Da die BAB 115 (Avus) aufgrund von Verschmutzungen noch gesperrt blieb, wälzte sich der Berufsverkehr durch Kleinmachnow. Der Rückstau von der Avus reichte gegen acht Uhr morgens rund einen Kilometer weit bis etwa zur Schleuse, bei der Ausfahrt aus dem Ort staute es sich ebenfalls mehr als einen Kilometer von der Stadtgrenze Berlins auf dem Zehlendorfer Damm.

Von Konstanze Kobel-Höller

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