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Potsdam-Mittelmark Teltower Zukunftswerkstatt wird 20 Jahre alt
Lokales Potsdam-Mittelmark Teltower Zukunftswerkstatt wird 20 Jahre alt
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19:48 27.09.2013
Starke Mädchen im Alter von acht bis 17 Jahren treffen sich in der Mädchenzukunftswerkstatt. Quelle: Diana Bade
Teltow

Der Tag gehört den Mädchen, soviel steht fest. Trotzdem haben ein paar wichtige Herren ihren Platz auf der Gästeliste. Dazu gehört Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD), dem die Mädels ganz schön dankbar sind, dass er ihr Projekt über all die Jahre so sehr unterstützt hat.

Das Jahr 1993, in dem die Mädchenzukunftswerkstatt ihre Türen öffnete, war in der Region geprägt von hoher Arbeitslosigkeit. Norbert Kunz erinnert sich an die kritischen Stimmen, die sich anfangs fragten, wozu man in Teltow eine Zukunftswerkstatt ausschließlich für Mädchen einrichtet. "Oft hieß es, die gehen nach der Schule zum Arbeiten sowieso in den Westen, warum also ein Projekt für sie?", erzählt Kunz.

Die Kritiker bekamen ihre Antworten: Gleichberechtigung, Zukunftschancen und Spaß waren die drei Pfeiler, auf denen sich das Projekt aufstellte. Zum einen sollten die Mädchen für Berufe sensibilisiert werden, die oftmals als typisch männlich klassifiziert werden. Gleichzeitig ging es darum, die jungen Damen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. "Mädchen, lasst Euch nicht unterkriegen!", ist die Devise, wie die Gleichstellungsbeauftragte des Landes, Sabine Hübner erzählt.

Und darüber hinaus sollte es einen Raum geben, wo sich die zum Teil schon pubertierenden Mädchen einfach nur wohlfühlen sollen. "Wir wollen die Mädchen stärken, ihnen einen Platz geben, wo sie sich ausprobieren können und einen Anlaufpunkt haben", sagt MZW-Mitarbeiterin Melanie Pauluhn.

Was vielen Teltowern am Konzept der MZW gefällt, ist, dass sich die Mädchen in das soziale Leben der Stadt einfügen. "Die Projekte gehören zum Alltag der Teltower", sagt Thomas Schmidt. Ein Beispiel sei die Idee der jungen Damen, als Patinnen ehrenamtlich auf Teltows Spielplätzen nach dem Rechten zu sehen.

57.000 Euro gibt die Stadt in diesem Jahr aus, um die Zukunftswerkstatt zu unterstützen. Eine Baustelle ist nach wie vor der Standort. "Ich würde das MZW gern in einem modernerem Haus sehen." Die Immobilie an der Oderstraße gehört nicht der Gemeinde, weshalb an einer Lösung gearbeitet wird.

Von Diana Bade

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