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Potsdam-Mittelmark Tierschutz will Strafanzeige wegen Bogenjagd stellen
Lokales Potsdam-Mittelmark Tierschutz will Strafanzeige wegen Bogenjagd stellen
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16:35 30.05.2019
Wildschweine sollen in wenigen Wochen in Stahnsdorf und Kleinmachnow mit Pfeil und Bogen erlegt werden dürfen. Quelle: Jan Russezki
Stahnsdorf

Der Landestierschutzverband Brandenburg hat Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) zum Rücktritt aufgefordert. Er sei „nicht mehr haltbar“, da er mit der Genehmigung der Jagd mit Pfeil und Bogen auf Wildschweine in den Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow den Tierschütz „mit Füßen tritt“, so Ellen Schütze, Vorsitzende des Tierschutzverbands am Mittwoch.

Das Landwirtschaftsministerium hatte eine Genehmigung der Bogenjagd für Mitte Juni in Aussicht gestellt. Damit soll die Wildschweinplage in Stahnsdorf und Kleinmachnow eingedämmt werden.

Tierschutzverband verweist auf Gesetze, die diese Jagdart verbieten

Zugleich kündigte der Tierschutzverband an, dass man „unverzüglich“ Strafanzeige gegen den Minister stellen werde, „sobald die Jagd mit Pfeil und Bogen erfolgt und durchgeführt wird“, da es keine Rechtsgrundlage für die Genehmigung gebe. Der Verband verweist auf das Bundesjagdgesetz, welches die Pfeiljagd auf bestimmte Tiere verbietet, sowie das Waffengesetz, welches eine derartige Genehmigung nicht zulasse. Der verband lehnt die Bogenjagd ab, „da die Tiere, die nicht gleich tödlich getroffen werden, unter größten Schmerzen und Leid sterben“, so Schütze.

Von Peter Degener

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