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Treuenbrietzen Besondere Spende an Spezialstation übergeben
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Besondere Spende an Spezialstation übergeben
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08:05 25.02.2020
Witwer Uwe Seeger (li.) und Sohn André Köhler haben im Gedenken an die verstorbene Evelyn Seeger eine Spende übergeben im Krankenhaus Treuenbrietzen an Pflegedienstleiterin Cornelia Partusch und den Ärztlichen Direktor Martin Spielhagen. Quelle: JKH
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Treuenbrietzen

Groß war die Dankbarkeit jetzt auf einer Spezialstation des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen. Uwe Seeger aus Schenkenhorst hat einen Spendenscheck über die Summe von exakt 3029 Euro an die Palliativeinheit der Kliniken übergeben. Dort werden schwer kranke und sterbende Menschen speziell betreut.

Über den Ort hinaus beliebt

Die Spende war anlässlich der Beerdigung der Schenkenhorster Kirchenältesten Evelyn Seeger von der Trauergemeinde und der Kirchengemeinde gesammelt worden. Evelyn Seeger war Vorsitzende des Gemeindekirchenrates des Stahnsdorfes Ortsteiles und wegen ihrer engagierten Arbeit über die Grenzen ihres Ortes hinaus beliebt. Seeger war zwei Tage vor Silvester nach schwerer Krebs-Erkrankung im Treuenbrietzener Krankenhaus verstorben.

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Psychisch belastende Arbeit

„Es ist unglaublich, mit welcher Hinhabe und Fürsorge die Ärzte und die Pflegekräfte die schwer kranken Patienten im Palliativbereich umsorgen, es ist sicher auch für sie eine psychisch belastende Arbeit“, sagte Witwer Uwe Seeger in Treuenbrietzen zum Hintergrund für die Spende der Familie und des Kirchenkreises. „Wir möchten so auf die hervorragende Betreuung in dieser Fachklinik aufmerksam machen“, so der Hinterbliebene. Zur Übergabe war er mit Sohn André Köhler nach Treuenbrietzen gereist.

Dankbar für die Wertschätzung

Sehr dankbar für die Wertschätzung nahmen der Ärztliche Direktor, Martin Spielhagen, und die Pflegedienstleiterin, Cornelia Partusch, den symbolischen Scheck entgegen. Der Betrag werde nicht sofort ausgegeben, sondern in der Zukunft für Dinge, die das Wohlbefinden von Palliativpatienten stärken, heißt es aus dem Treuenbrietzener Krankenhaus. Dort war es das erste Mal, dass eine private Zuwendung in solcher Höhe überwiesen wurde.

Von MAZ