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Treuenbrietzen Krankenhaus Treuenbrietzen schließt Besucher wieder aus
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen

Besucherstopp im Krankenhaus Treuenbrietzen verhängt 

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16:39 09.10.2020
Im Rahmen der Corona-Vorsorge erfolgt am Krankenhaus Treuenbrietzen jetzt neben der Einlasskontrolle auch wieder eine Besucher-Sperre. Quelle: Johanniter
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Treuenbrietzen

Am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen gilt ab Sonnabend, 10. Oktober, wieder ein Zugangsverbot für Besucher. Das hat die Klinik am Freitag mitgeteilt nach einer Sitzung des Corona-Stabes, dem Mitarbeitende aller Kliniken und Bereiche angehören.

Keine Coronafälle im Haus

Bei dem Schritt, der bereits in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie verfügt worden war für alle Bereiche der diversen Fachkliniken, handele es sich aktuell „um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erklärt Kliniksprechein Ina Tessnow am Nachmittag. „Es gibt keine Coronafälle im Haus“, betont sie. Die Klinik bedauere den erneuten Besucherstopp zutiefst.

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„Unsere Beschäftigten haben am Freitag eine entsprechende Hausinformation erhalten“, sagt die Sprecherin. Alle Patientinnen und Patienten werden gebeten, dass sie alle geplanten Besuche ab dem Wochenende absagen.

Nur wenige Ausnahmen

„Bei Terminvereinbarungen für eine planbare stationäre Aufnahme in der nächsten Zeit werden Patientinnen und Patienten bereits im Vorfeld auf den Besucherstopp hingewiesen“, heißt es weiter aus der Klinik. Diese Information erfolge ab Montag bereits regulär im Aufnahmeprozess.

Zum Schutz vor Corona-Infektionen gelten am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen besondere Vorsichtsmaßnahmen . Quelle: privat

Wie bisher auch, sei es möglich, private Wäsche für stationäre Patienten über die zentrale Information im Haus 1 abzugeben, wo sie weitergeleitet werde.

Wachschutz kontrolliert Besucherstopp

Ausnahmen zum Besuchsverbot gibt es für schwerstkranke und palliative Patienten, die im Sterben liegen. „Dann kann ein Besuch im Einzelfall nach vorheriger Absprache mit dem zuständigen Arzt erfolgen“, so Ina Tessnow.

Sie weist darauf hin, dass Wachschutz-Mitarbeitende den neuen Besucherstopp im Krankenhaus überwachen werden.

Von Thomas Wachs