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Treuenbrietzen Am Sonntag wird wieder der Kriegstoten gedacht
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Am Sonntag wird wieder der Kriegstoten gedacht
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11:01 25.04.2019
In Treuenbrietzen und bei Nichel werden Vertreter Italiens und Russlands am Sonntag mit ihren deutschen Gastgebern traditionell der Kriegstoten dreier Länder gedenken. Quelle: Thomas Wachs
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Treuenbrietzen/Nichel

Am Sonntag findet in Treuenbrietzen und bei Nichel das traditionelle, gemeinsame Gedenken zur Erinnerung an die Kriegstoten dreier Nationen statt. Dazu erwarten Vertreter der Stadt Gäste aus Botschaften Italiens sowie der Russischen Föderation.

Im Konvoi zur Gedenkstätte

Treffpunkt für alle interessierten Teilnehmer ist zunächst um 11 Uhr am Rathaus in Treuenbrietzen. Von dort geht die Fahrt im Konvoi zur italienischen Gedenkstätte bei Nichel.

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Grußwort des italienischen Gesandten

Dort wird ab 11.15 Uhr an das Massaker an 131 italienischen Militärinternierten vom April 1945 erinnert, das nur vier Personen überlebten. Grußwort des italienischen Gesandten Alessandro Gaudiano und die Segnung durch Don Stanislaw Edward Maciak in Begleitung von Pfarrer Burkhard Stegemann stehen dort im Programm.

Kranzniederlegungen finden auch am Triftfriedhof statt. Quelle: Thomas Wachs

Gegen 12 Uhr folgen auf dem Triftfriedhof Treuenbrietzen Kranzniederlegungen mit stillem Gedenken an die zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges. Dazu hält Pfarrer Gunther Seidel eine Andacht.

Russischer Botschafter angefragt

Es folgt gegen 12.45 Uhr in der Gedenkstätte an der Jüterboger Straße die Ehrung gefallener Sowjetsoldaten. Angefragt ist dazu ein Grußwort von Sergej J. Netschajew, dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland.

Empfang des Bürgermeisters

Den Abschluss der traditionellen Zeremonien bildet ab circa 13 Uhr ein Empfang des Bürgermeisters der Stadt Treuenbrietzen, Michael Knape (parteilos), im Bürgerhaus „Alte Feuerwehr“. Danach besteht die Möglichkeit, mit der AG Geschichte der Gesamtschule Treuenbrietzen den Sebaldushof zu besuchen oder mit dem Heimatverein der Stadt das Heimatmuseum zu besichtigen.

Von Thomas Wachs