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Treuenbrietzen Jugendwart hält Feuerwehrnachwuchs in Schwung
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Jugendwart hält Feuerwehrnachwuchs in Schwung
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09:27 30.11.2019
Stefan Gresse ist seit 2012 Jugendwart der Feuerwehr Marzahna. Quelle: Thomas Wachs
Marzahna

Von seinen Jugendtagen an ist Stefan Gresse in den Reihen der Feuerwehr Marzahna aktiv, inzwischen als Truppmann. Im Jahr 200o gehörte er zu den sechs Gründungsmitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehr im Heimatdorf. Heute ist der 33-Jährige selbst zuständig für die Nachwuchsarbeit. Der Jugendwart teilt sich diese Aufgaben mit seinem Stellvertreter Steffen Franke sowie vier Betreuern.

Jugendwart seit sieben Jahren

„So eine Rasselbande will in Schwung gehalten werden und sie sollen ja auch etwas lernen“, sagt der Chef. „Wenn alle 19 Jungen und Mädchen mal da sind, geht es schon hoch her. Dann müssen wir Gruppen bilden“, erzählt Gresse. Er macht diesen ehrenamtlichen Job seit 2012. Damals hatte Ortswehrführer Hans-Georg Klebitz die Idee, die zuvor eingeschlafene Jugendwehr zu neuem Leben zu erwecken.

Stefan Gresse sagte spontan zu „und dann hat das immer mehr Spaß gemacht“, erzählt der Jugendwart. 15 Jungen und vier Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahre gehören zur Kinder- und Jugendwehr des Treuenbrietzener Ortsteiles.

Berufung und Hobby zugleich

Sein Ziel ist es nun, den zum 120. Geburtstag der Ortswehr in diesem Sommer neu gestarteten Wettkampfbetrieb auszubauen. Im Sommer zweimal monatlich und im Winter einmal im Monat kommt die Jugendwehr zusammen zum Training und zum Ausbildungstag.

Beruflich ist Stefan Gresse das Zupacken gewohnt als Maschinenführer für das Bohren und Schleifen von Beton. Das kommt ihm auch für die Feuerwehr zugute. Dort ist der Löschmeister in der Einsatztruppe als Kraftfahrer aktiv und hat die Ausbildungen für Sprechfunk und Atemschutz absolviert.

Für den Junggesellen ist die Feuerwehr Berufung und Hobby zugleich. Doch gibt es auch daheim auf dem Hof der Eltern und im Garten immer genug zu tun.

Neue Lehrgänge stehen an

Ziel für den Jugendwart ist es, gemeinsam mit allen Betreuern der Treuenbrietzener Jugendwehren demnächst Kurse abzulegen, um die Jugendleiterkarte zu erwerben. Persönlich strebt Stefan Gresse an, den Lehrgang als Maschinist zu absolvieren und – wenn es die Zeit erlaubt auch die Ausbildung zum Gruppenführer.

Dem Landleben und der Feuerwehr auf dem Dorf möchte Stefan Gresse treu bleiben. Sein Arbeitgeber sitzt in Wittenberg im benachbarten Sachsen-Anhalt. „Ich fühle mich wohl hier in der Region, warum sollte ich da irgendwo anders hinziehen“, sagt der Jugendwart.

Von Thomas Wachs

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