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Treuenbrietzen Knifflige Regeln für den neuen Ortsbeirat
Lokales Potsdam-Mittelmark Treuenbrietzen Knifflige Regeln für den neuen Ortsbeirat
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18:24 29.05.2019
In Bardenitz zog Marco Novello zwei Sitze im Ortsbeirat allein auf sich. Damit bleibt ein Kandidat außen vor. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

Bei der Zusammensetzung der Ortsbeiräte im Raum Treuenbrietzen haben einige Kandidaten einen Sitz errungen, obwohl andere Bewerber mehr Stimmen auf sich vereint haben. Dies liegt am Wahlmodus, der auch Listen zulässt.

Das hat Wahlleiter Ralf Gronemeier klargestellt in Reaktion auf die jüngste Berichterstattung der MAZ. Dort hatte es für einzelne Orte falsche Angaben zur Besetzung der Beiräte gegeben.

Dass nicht überall die Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl der Reihe nach zum Zuge kommen liegt daran, dass in einigen Dörfern die Bewerber in Listen angetreten sind. Wenn diese siegte, fallen ihr die errungenen Sitze zu.

Starke Sieger blockieren einen Sitz

Nicht zum Zuge kommen können einige Bewerber darüber hinaus auch, weil teilweise ein Kandidat so viele Stimmen auf sich vereint hat, dass er zwei Sitze belegt. Das ist in Lobbese und Bardenitz der Fall.

In Lobbese könnte Bernd Friese der neue Ortsvorsteher sein. Er errang mit Abstand das beste Ergebnis und gleich zwei Sitze. In den Beirat der „Bergdörfer“ gewählt ist nun auch Stefan Schwabel. Als dritte Kandidatin käme Carola Gerlach somit nicht mehr zum Zuge.

Nur zwei Personen möglich

Auch in Bardenitz besetzen den Ortsbeirat künftig nur zwei Personen, obwohl drei Kandidaten antraten. Vom Ergebnis her hat Marco Novello klar den Anspruch auf den Posten des Ortsvorstehers. Er erhielt 51,76 Prozent der Stimmen und zieht zwei Sitze allein auf sich.

Für den Ortsteil Verantwortung übernehmen kann im Beirat auch Torsten Halling aus dem Gemeindeteil Pechüle. Lothar Schäfer aus Klausdorf bleibt indes außen vor, weil Marco Novello zwei Sitze belegt.

Die Liste bringt zweiten Sitz

In Feldheim ist Petra Richter von der Liste der Interessengruppe Feldheim klar in der Funktion der Ortsvorsteherin für Feldheim und Schwabeck bestätigt worden. Insgesamt gab es sechs Kandidaten für die drei Sitze. Belegen kann die Interessengruppe Feldheim nun zwei Sitze, weil sie 54,81 Prozent der Stimmen errang. Neben Petra Richter ist damit auch Diethelm Schröter gewählt. Die Vereins- und Agrar-Interessenvertretung für Feldheim und Schwabeck (VAI) errang einen Sitz. Der würde dem Ergebnis nach Steffen Wildgrube zustehen.

Von Thomas Wachs

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