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Potsdam-Mittelmark Tussy tuckert wieder in Caputh
Lokales Potsdam-Mittelmark Tussy tuckert wieder in Caputh
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17:41 13.07.2013
Die Fähre auf dem Caputher Gemünde. Quelle: Regine Greiner
Caputh

Nach einer Karambolage mit einem Segelboot am Donnerstagabend fährt die Caputher Fähre seit Freitag wieder reibungslos. Ein Segelboot hatte beim Durchfahren des Gemündes das Seil der Fähre beschädigt, so dass es riss. Die Untersuchungen zum Zusammenstoß sind noch nicht geklärt, sagt Fährmann Karsten Grunow der MAZ auf Anfrage. Für gut drei Stunden war der Fährverkehr zwischen Caputh und Geltow blockiert.

Noch gestern steckte dem Fährmann der Schreck in den Gliedern. Er hatte wieder mal richtig Angst um seine Tussy II, die in diesem Jahr ihren 15. Geburtstag feiert. „Und gerade von mir abgezahlt ist“, sagt Grunow. Er schätzt den Schaden des Unfalls auf annähernd 2000 Euro. Bereits vor zehn Jahren hätte es schon mal einen Zusammenstoß mit einem Segelboot gegeben. Doch der jüngste Vorfall hat ihn bestärkt, seinem Ärger über die Raserei auf dem Gemünde und das Verhalten mancher Wassersportler Luft zu machen. „Zu beiden Seiten des Gemündes stehen Schilder, die auf neun Stundenkilometer als zulässige Geschwindigkeit hinweisen. Aber es wird daran vorbeigerast, das Schild vermutlich nicht mal wahrgenommen“, sagt Grunow. Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) bestätigt ein zunehmend gefährliches Verhalten von Freizeitkapitänen, die sich beim Führen der Boote oft überschätzen und dann zur Gefahr für andere werden.

Gerade unter diesen Umständen hält Grunow eine gewisse Präsenz der Polizei auf den Wasserstraßen für dringend notwendig. „Aber man sieht sie immer seltener auf der Havel. So kann doch keine Sicherheit gewährleistet werden, wenn das Land bei den Einsatzkräften immer mehr einspart.“

Weil die Caputher Fähre seit insgesamt 160 Jahren das Leben im heutigen Erholungsort mit prägt, will Grunow das gute Stück bewahren und trotzdem mit der Zeit gehen. Darum ist sie mit einer Heizung ausgestattet, damit Fahrten auch im Winter möglich sind. Die Ausstattung der Fähre mit einem E-Motor ist bereits erfolgreich getestet worden, sagt Grunow. Dazu wurde ein Gabelstaplermotor mit einem Akkublock ausgestattet. „Vielleicht fahren wir eines Tages nur noch mit E-Motor“, sagt Grunow. Aber soweit ist es noch nicht. Noch hört man Tussy schön tuckern.

Von Regine Greiner

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