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Potsdam-Mittelmark Unmut wegen Lastwagen aus Teltow
Lokales Potsdam-Mittelmark Unmut wegen Lastwagen aus Teltow
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17:06 17.12.2013
Kleinmachnow

Die schriftliche Anfrage von Katharina Storch an das Gremium der Kleinmachnower Gemeindevertreter zum Thema Schwerlastverkehr dürfte für weitere Diskussionen über die Verkehrsentwicklung in der Region Teltow führen. Die jüngst für die Fraktion Bürger in Kleinmachnow (Bik) in das Gremium nachgerückte Rechtsanwältin kritisiert, dass etwa "Anwohner am Zehlendorfer Damm insbesondere in den Nachtstunden durch massiven und stetig zunehmenden Lkw-Verkehr erheblichem Lärm ausgesetzt sind".

Hintergrund ist laut Storch die Situation der Brücken über den Teltowkanal in der Region. So kann zwar die Friedensbrücke in Kleinmachnow, nicht aber die Knesebeckbrücke in Teltow auch von Lastwagen uneingeschränkt befahren werden. Das hat laut Storch einen regen Umfahrungsverkehr über den Zehlendorfer Damm und die Friedensbrücke durch Kleinmachnow zur Folge. Die Knesebeckbrücke - sie verbindet Teltow mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf - dürfen nur Busse im Nahverkehr passieren.

Nun hat die zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Berlin (WSV) die Knesebeckbrücke jüngst für rund 100.000 Euro instand gesetzt. Das Schild "Durchfahrtsverbot für Lkw" steht weiterhin und sorgt in der Nachbargemeinde Kleinmachnow für Unmut. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass Teltow mit einem derart großen Gewerbegebiet den Schwerlastverkehr über die Nachbargemeinde abwickelt", sagte Storch der MAZ. "Wäre die Knesebeckbrücke für Lastwagen befahrbar, so könnten diese über die Umgehungsstraße etwa auch die Großmärkte in Teltow direkt ansteuern."

Die Lastenbeschränkung existiert seit über 20 Jahren, stellt Henry Unterstein vom WSV klar. Ob der Übergang, der 1990 unter Verwendung der alten Widerlager errichtet wurde, grundsätzlich technisch für Schwerlastverkehr geeignet ist, kann Unterstein so nicht beantworten. Dazu müssten die Anrainer Teltow und Berlin eine Anfrage an die Behörde richten. "Dann können wir das prüfen", sagt Unterstein.

Bei der Stadt Teltow ist "offiziell zu diesem Thema aus Kleinmachnow nichts bekannt", das eine solche Anfrage rechtfertigen würde, sagt Lars Müller, Sachgebietsleiter Bau/Grün. Zugleich weist er auf die ohnehin schwierige Situation an der Brücke hin. "Schon ohne Lkw-Verkehr gibt es dort morgens und abends auf Teltower Seite einen massiven Stau", weil die Ampel auf Berliner Seite den Abfluss des Verkehrs nicht optimal regele. "Wenn wir also an das Thema Brücken gehen, muss die Verkehrsführung in der Region erst einmal insgesamt betrachtet werden", empfiehlt Müller.

Von Konstanze Wild

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