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Potsdam-Mittelmark Weihnacht in der sanierten Kirche von Zitz
Lokales Potsdam-Mittelmark Weihnacht in der sanierten Kirche von Zitz
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16:08 26.12.2018
Jugendliche und Kinder zeigen in der Kirche von Zitz ihre Version des Krippenspiels.
Jugendliche und Kinder zeigen in der Kirche von Zitz ihre Version des Krippenspiels. Quelle: Silvia Zimmermann
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Zitz

Dass Weihnachten kein Märchen ist, sondern eine wahre Geschichte, die ihren Ursprung vor über 1000 Jahren hatte, zeigten die Zitzer Kinder und Jugendlichen bei der Christvesper am Heiligen Abend in der Kirche von Zitz. Ihre Version ist modern.

Eine Teenagergruppe langweilt sich an der Bushaltestelle und tauscht sich über das Weihnachtsfest aus. „Woran denkst ihr denn an Weihnachten?“, fragt einer der Jugendlichen in die Runde. Als Antworten bekommt er Begriffe wie Geschenke und gutes Essen zu hören.

„Weihnachten bedeutet, dass Gott den Menschen nahe sein möchte“, behauptet der Fragende. „Was! Du glaubst daran, das ist doch ein Märchen“, antworten die anderen Jugendlichen.

Nach einer kurzen Zeitreise in die Vergangenheit befindet sich die Gruppe an einem unbekannten Ort. Bethlehem. Dort sehen sie die Engel und erleben die Geburt Jesus Christi mit. Am Ende ihrer Geschichte ist ihnen klar geworden, das Weihnachten kein Märchen ist.

Jugendliche zeigen in der Kirche von Zitz ihre Version des Krippenspiels. Quelle: Silvia Zimmermann

Ulrike Schliepert und Kerstin Herrmann haben das Krippenspiel mit 13 Kindern und Jugendlichen einstudiert. „Ich freue mich, dass ihr euch nach der Schule die Zeit genommen habt, das Stück zu proben und in der Kirche vorzuspielen – ich bin stolz auf euch“, lobte Pfarrer Holger Zschömitzsch vom Pfarramt Wusterwitz die Darsteller.

In seiner Predigt erinnerte Zschömitzsch daran, dass Weihnachten für die Sehnsucht nach Liebe und Friede steht. Die Zitzer Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, etwa 100 Besucher lauschten den Worten des Pfarrers.

Kirchturm noch eingerüstet

Gemeinsam sangen alle Kirchengänger die Weihnachtslieder „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Oh du fröhliche“. Der Kircheninnenraum war weihnachtlich geschmückt mit einem großen Weihnachtsbaum, den der Zitzer Steffen Jäger bereitgestellt hatte.

Trotz des noch eingerüsteten Kirchturmes kamen die Zitzer Familien und ihre Gäste zur Christvesper. Bei der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche wurde der Turm saniert. „Die Sanierungsarbeiten sind noch nicht angeschlossen. Sie mussten wegen des ungünstigen Winterwetters eingestellt werden.

Das Dach des Turmes wurde renoviert und das Gemäuer neu verputzt. Die Fenster müssen noch erneuert werden“, berichtet Zschömitzsch. Die Arbeiten an der Kirche werden 2019 fortgesetzt.

Von Silvia Zimmermann