Plan für Alice-Bloch-Straße übern Haufen geworfen - Wende an Ausbaufront – MAZ - Märkische Allgemeine
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Potsdam-Mittelmark Wende an Ausbaufront
Lokales Potsdam-Mittelmark Wende an Ausbaufront
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17:57 09.05.2013
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NUTHETAL

. Grund: Die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) ist plötzlich zu der Erkenntnis gekommen, dass die Trink- und Abwasserleitungen, die unter der Alice-Bloch-Straße liegen, doch nicht erneuert werden müssen.

Damit hält sich der Aufwand für den Ausbau der Straße in Grenzen, weil sie bereits über den nötigen Unterbau verfügt, der nun unangetastet bleiben kann. Die Straße bekommt nur die bisher fehlende Deckschicht und eine neue Regenentwässerung. Gebaut wird bei einer halbseitigen Sperrung, eine Spur bleibt für den Verkehr frei. Im Vorfeld hatte die Kommune umfangreiche Vorkehrungen – etwa für die Absicherung des Schulbetriebs – getroffen, die nun obsolet sind. Auf welchen Betrag die Kosten nun schrumpfen, ist noch nicht genau ermittelt. Fest steht nur: Nuthetals Gemeindevertreter sind umsonst angetreten, als sie am Montagabend eine überplanmäßige Ausgabe für den Ausbau der Alice-Bloch-Straße in einem Ritt in Finanz- und Hauptausschuss und danach im Gemeindeparlament absegnen wollten. Der Beschlussvorschlag hatte sich durch die 180-Grad-Wendung der MWA in Luft aufgelöst. Ursprünglich sollten die Gemeindevertreter aufgrund eines hohen Ausschreibungsergebnisses mehr Geld für den Ausbau frei machen, jetzt kostet das Projekt deutlich weniger.

Dass die Sanierung der Trink- und Abwasserleitungen nicht mehr notwendig sein soll, hat unter Gemeindevertretern für Verwunderung gesorgt. Jaromir Schneider (Linke) sprach von einer Abkehr von der bisherigen Praxis, beim Ausbau von Straßen gleich die alten Wasserleitungen mit zu erneuern, um ein späteres Aufreißen der neuen Fahrbahn zu vermeiden. „Wir haben das Versprechen, dass die Leitungen noch eine Weile halten werden“, sagte Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke). Und im Havarie-Fall könnten Reparaturen dank eines speziellen Verfahrens so erfolgen, dass ein Aufreißen der neuen Straße nicht notwendig sei. (jst)

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