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Werder (Havel) 2000 Werderaner nehmen an Umfrage zur Verkehrsentwicklung teil
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) 2000 Werderaner nehmen an Umfrage zur Verkehrsentwicklung teil
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15:44 03.03.2020
Die Planungen zu einem neuen Verkehrskonzept in Werder schreiten voran. Quelle: Stadt Werder
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Werder

Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus? Welche Verkehrsprobleme bestehen aktuell in Werder und seinen Ortsteilen? Wie können die Probleme entschärft werden? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der Verkehrsentwicklungsplan der Stadtverwaltung, der derzeit erarbeitet wird.

Zum Jahresbeginn waren die Bürger aufgefordert, diese Verkehrsplanung per Antworten auf eine Haushaltsbefragung zu unterstützen und so aktiv mitzugestalten. Rund 2000 Werderaner haben sich an der Befragung beteiligt.

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Umfrage geht weiter – Modell der Verkehrsflüsse folgt nun

„Das ist ein sehr ordentlicher Rücklauf, der das beauftragte Planungsbüro PST in die Lage versetzen wird, ein genaues Bild des Verkehrs in Werder zu erhalten“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU). „Das gilt insbesondere, was die Verkehrsströme, Verkehrswege und Anzahl der Wege anbetrifft.“

Abgeschlossen ist die Arbeit am Verkehrsentwicklungsplan damit aber noch nicht. Noch können sich die Werderaner an der Umfrage beteiligen. Wie geht es außerdem weiter? Auf Grundlage von umfangreichen Vorarbeiten und Verkehrszählungen sowie der abschließenden Befragungen wird nun ein Modell der Verkehrsflüsse der Stadt erarbeitet.

Auch Fraktionen der SVV sollen Vorschläge machen

Dieses Verkehrsmodell dient als Grundlage, um Maßnahmen in der Verkehrsinfrastruktur auf ihre Konsequenzen hin zu untersuchen. Dabei werden zum einen Maßnahmen betrachtet, für die bereits Prüfanträge vorliegen, wie etwa für Einbahnstraßen in der Potsdamer Straße und der Adolf-Damaschke-Straße. Zum anderen berücksichtigen die Verkehrsplaner Maßnahmen, die sich aus den Kommentaren der Befragung ergeben und schließlich Maßnahmen, die die Fachplaner für sinnvoll erachten.

Auch die Fraktionen der Stadtverordneten wurden gebeten, Maßnahmen, die sie als sinnvoll betrachten, bei der Verwaltung einzureichen. Nachdem das Modell erstellt worden ist und erste Maßnahmen geprüft wurden, wird es voraussichtlich noch vor der Sommerpause öffentlich vorgestellt.

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Um im Verkehrskonzept auch den Radverkehr angemessen berücksichtigen zu können, ist vom 14. Mai bis zum 4. Juni zudem eine Teilnahme an der Kampagne „Stadtradeln“ geplant. In diesem Zeitraum sind die Werderaner dazu aufgefordert, das Fahrrad im Stadtgebiet möglichst intensiv zu nutzen. Fallen ihnen dabei Probleme in der Infrastruktur für Radfahrer auf, können sie diese auf einer Onlineplattform melden. Dort werden zudem weitere Daten zum Radverkehr in Werder erfragt.

Das Planungsbüro PST wird nach Ende der Fahrrad-Kampagne auch diese Daten auswerten und den Verkehrsentwicklungsplan erstellen, der dann voraussichtlich im Herbst zunächst im Bauausschuss vorgestellt wird.

Von MAZonline

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