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Werder (Havel) Auch Werders Corona-Abstrichstelle schließt mangels Bedarf
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Auch Werders Corona-Abstrichstelle schließt mangels Bedarf
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14:28 31.05.2020
MAZ-Autor Sönke Braun musste das Testzentrum in der Turnhalle in Werder wegen eines Coronaverdachts aufsuchen. Nun wird es vorerst obsolet. Quelle: Redaktionsbüro Braun
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Werder

Die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte in Werder bleibt bis noch zum Freitag, den 5. Juni, in Betrieb. „Vor dem Hintergrund stark gesunkener Patientenzahlen wird die Anlaufstelle dann zunächst geschlossen“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Ab 8. Juni werden die beteiligten Hausärzte ihre Patienten in eigenen Infektionssprechstunden in den Praxen behandeln. Näheres regeln die Praxen. „Sollte die Lage es erfordern, können wir die Anlaufstelle in der Turnhalle jederzeit reaktivieren“, so Christian Große. Auch in Potsdam sind beide Anlaufstellen mittlerweile mangels Nachfrage geschlossen.

Die Anlaufstelle für Atemwegserkrankte ist eine gemeinsame Initiative von Hausärzten aus dem Raum Werder mit der Stadt Werder und ist mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgestimmt. Ziel ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit potenziellen Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen.

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Seit der Eröffnung am 18. März bis einschließlich 29. Mai wurden in der Anlaufstelle 1554 Patienten versorgt und davon 824 abgestrichen. Im Mai hatten sich die Patientenzahlen gegenüber April auf ein Drittel reduziert. Der noch gestern kommunizierte Plan, mit der Anlaufstelle in einen der beiden Umkleidebereiche des Arno-Franz-Sportplatzes umzuziehen, wurde in Abstimmung mit der Ärzteschaft verworfen.

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Von MAZonline