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Werder (Havel) Feuerwehr: Töplitzer Jugend kommt neuem Zelt ein Stück näher
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel)

Feuerwehr Töplitz: Innenministerium fördert ein neues Zelt für die Jugend

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16:48 11.07.2021
Innenminister Stübgen (2.v.l.) überreichte den Feuerwehrleuten in Töplitz einen symbolischen Scheck.
Innenminister Stübgen (2.v.l.) überreichte den Feuerwehrleuten in Töplitz einen symbolischen Scheck. Quelle: Stadt Werder (Havel)
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Töplitz

Die Jugendfeuerwehr des Werderaner Ortsteils Töplitz soll ein neues Mannschaftszelt bekommen. Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) überreichte jüngst einen symbolischen Scheck in Höhe von 3740 Euro. Mit dieser Förderung aus Lottomitteln und einem Eigenanteil der Stadt wird das Zelt finanziert. Es ist für Übernachtungen geeignet und soll auch für die Zeltlager genutzt werden. „Das fördert den Zusammenhalt“, sagte Stadtjugendwartin Jane Lubinas. 105 Kinder und Jugendliche gehören in der Stadt Werder (Havel) zum Feuerwehrnachwuchs, davon allein 20 im Ortsteil Töplitz, zu dem auch die Gemeindeteile Neu-Töplitz, Leest und Göttin gehören.

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Viele Autobahn-Einsätze

Stadtwehrführer Sebastian Schenk betonte, dass eine gute Ausbildung und eine ebenso gute Ausrüstung zwingend notwendig sind. Zur Besonderheit der Töplitzer Insellage kommen noch rund 60 Autobahnkilometer, auf denen erfahrungsgemäß oft Einsätze nötig werden. „Insgesamt leistet die Stadt rund 400 Einsätze pro Jahr, die Töplitzer sind an 100 bis 120 davon beteiligt“, informierte er.

Gerade aber die Nachwuchsarbeit und damit die Kinder und Jugendlichen hätten während der Pandemie gelitten, als die Einsatzdienste höchste Priorität hatten. Er hoffe, mit der Jugendarbeit jetzt wieder durchstarten zu können, umso mehr freue er sich über die Zuwendung aus dem Ministerium und der dauerhaften Unterstützung der Stadt Werder (Havel). „Die Jugend ist unsere Nachwuchsquelle, leider war das Verfahren während der Pandemie alternativlos.“

„Nachwuchsarbeit enorm wichtig“

Auch wenn von zehn Kindern und Jugendlichen oft nur einer dauerhaft dabei bliebe, sei die engagierte Nachwuchsarbeit enorm wichtig. Nach der Schulzeit wären die Lebenswege eben nicht vorhersehbar, aber wer einmal eine Ausbildung bei der Feuerwehr durchlaufen habe, könne im Ernstfall – egal, wo er dann wohne oder arbeite – helfen.

Über die reguläre finanzielle Unterstützung zu verschiedenen Themengebieten gibt das Ministerium des Inneren und für Kommunales (MIK) Geld aus der Lottokonzessionsabgabe für mildtätige, soziale, sportliche und sonstige im öffentlichen Interesse liegende Zwecke aus. Gegenwärtig fördert das Ministerium Projekte des Brand- und Katastrophenschutzes. Davon profitierte nun auch die

Von MAZonline/fro