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Werder (Havel) Grundstein fürs neue Vereinsheim gesetzt
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Grundstein fürs neue Vereinsheim gesetzt
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17:14 12.06.2018
Ehrenvorsitzender Richard Bobka und Bürgermeisterin Manuela Saß versenken die Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung am Vereinsheim. Quelle: Luise Fröhlich
Glindow

Für das neue Glindower Vereinsheim geht es jetzt in die Vollen. Nach der Grundsteinlegung am vorigen Freitag rechnen der Verein Eintracht Glindow und die Planer damit, bald das Richtfest und bestenfalls noch in diesem Jahr die Einweihung der Heimstätte am Fußballplatz zu feiern. Druck kommt über die Förderauflagen: Bis spätestens 31. Dezember muss der Bau fertig sein, erklärte der Architekt Egon Behrens, dessen Büro seinen Sitz in Potsdam hat.

Eine kleine Überraschung bei den Abrissarbeiten brachte die Prüfung der Grundmauern, die eigentlich stehen bleiben sollten. „Es hat sich herausgestellt, dass sie nicht mehr tragfähig sind, sodass jetzt eine andere Konstruktion her muss“, sagte Egon Behrens. Dadurch wird aus dem Altbau nun doch ein Neubau – allerdings wie geplant in der alten Grundstruktur. Zunächst soll jetzt die Bodenplatte fertig gestellt werden, danach könne alles zügig vorangehen, schätzt der Architekt, der eine weitere gute Nachricht im Gepäck hatte: „Derzeit bewegen wir uns unter Budget.“ Das liegt insgesamt bei mehr rund 886 000 Euro. Die Stadt Werder gibt etwa 500 000 Euro Eigenanteil dazu, der Rest wird über eine Förderung des Landessportbundes Brandenburg finanziert.

Neues Heim war dringend notwendig

Bis zum positiven Förderbescheid war es ein langer Weg, an dem viele einen Anteil hatten. Vereinsvorsitzender Siegfried Stage dankte der Stadt, dem Ortsbeirat, den Sponsoren des Vereins, der benachbarten Firma Hako, die mit der Baustelle einige Einschränkungen in Kauf nehmen musste, sowie dem Landes- und Kreissportbund. Das Verhandeln und die Gespräche seien manchmal sehr kräftezehrend gewesen. „Endlich kann es richtig losgehen“, sagte Siegfried Stage. Das neue Heim stehe für Zukunft, Aktivität und Fortschritt. „Wer das alte Gebäude kennt, weiß, dass ein neues Heim dringend notwendig war“, erklärte Werders 1. Beigeordnete Christian Große (CDU).

Bevor die Zeitkapsel im Grundstein versenkt und eingemauert wurde, bepackten ihn der Ehrenvorsitzende Richard Bobka und Egon Behrens unter anderem mit einer aktuellen Ausgabe der MAZ und mit dem alten Mobiltelefon von Richard Bobka. Er selbst hatte sich stark für eine neue Vereinsstätte eingesetzt. Für Siegfried Stage lautet das Ziel, mit dem neuen Vereinsheim eine Klasse höher zu spielen. Die Chancen stehen gut, denn die Herren belegen derzeit den ersten Rang der Kreisoberliga Havelland. Die Stätte soll aber nicht nur von den Fußballern genutzt werden, sondern nach Absprache auch ein Treffpunkt für Vereine sein. Mit der Einweihung soll auch der 70. Geburtstag der Eintracht nachgeholt werden, der im vorigen Jahr anstand.

Richard Bobka und Egon Behrens beim Befüllen der Zeitkapsel. Quelle: Luise Fröhlich

Wie berichtet, sind fünf Umkleidekabinen, unterteilt in Frauen und Männer, geplant. Zudem wird es eine Küche, einen großen Veranstaltungssaal im Erdgeschoss mit eigenem Eingang und separate barrierefreie Sanitärbereiche geben. Vereine könnten das Haus also parallel zum Spielbetrieb nutzen.

Von Luise Fröhlich

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