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Werder (Havel) Hundert neue Wohnungen zu günstigen Mieten
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Hundert neue Wohnungen zu günstigen Mieten
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09:05 28.12.2018
Wohnblock der HGW am Hamburger Ring in Werder. Quelle: Stadt Werder (Havel)
Werder

Die kommunale Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (HGW) wird in nächster Zeit insgesamt rund 100 belegungsgebundene Wohnungen mit günstigen Mietpreisen in Werder (Havel) errichten. Bereits im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten für zwei Neubauten in der Schubertstraße 26 beginnen. Ein Bauantrag dafür ist im Dezember gestellt worden, wie HGW-Geschäftsführer Thomas Lück informiert.

In den vier- bis fünfgeschossigen Neubauten sollen 36 Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern entstehen. Von den 36 Wohnungen sollen 13 Wohnungen zu einer Kaltmiete von bis zu 5,50 Euro pro Quadratmeter und 14 Wohnungen zu einer Kaltmiete von bis zu 7 Euro vermietet werden. Neun der Wohnungen sollen ohne Belegungsbindung vermietet werden. Die Bauzeit beträgt laut Thomas Lück etwa ein Jahr.

70 neue Wohnungen auf dem Finkenberg

Der belegungsgebundene Wohnungsbau sei möglich geworden, weil das Land Brandenburg in diesem Jahr die Mietwohnungsbauförderung angepasst hat. Besonders der Umstand, dass es zum Förderdarlehen jetzt auch nicht rückzahlbare Zuschüsse für den belegungsgebundenen Wohnungsbau gibt, habe die Gesellschafter der HGW dazu bewogen, neu über das Thema nachzudenken.

So ist bereits ein zweites Wohnungsbauprojekt anvisiert: Auf dem Finkenberg sollen mehrere Neubauten mit insgesamt 70 Wohnungen gebaut werden. Auch von diesen Wohnungen soll der Großteil preisgünstig vermietet werden: 26 Wohnungen zu bis 5,50 Euro pro Quadratmeter und 28 zu bis zu 7 Euro. Die Planungen dafür sollen im kommenden Jahr beginnen.

Wohnumfeldverbesserung wird fortgesetzt

Neben den Neubauprojekten soll es mit der Wohnumfeldverbesserung im Bestand der HGW weitergehen, die insgesamt rund 700 eigene Wohnungen vermietet und rund 200 weitere Objekte verwaltet. Schon in diesem Jahr sind im Hamburger Ring 1-5 die Fassaden farblich neu gestaltet und abgedichtet und die Eingangsbereiche modernisiert worden.

Ähnliche Maßnahmen sind ab dem kommenden Jahr im Hamburger Ring 11-18 und am Finkenberg 5-8 und 31-44 geplant. Eine Verbesserung der Servicequalität habe sich in diesem Jahr zudem ergeben, nachdem im Juni ein eigener Hausmeisterservice der HGW seinen Dienst aufgenommen hat, wie Thomas Lück erklärt.

Erweiterung der Rettungswache hat begonnen

Ihre Rolle als Partner der Stadt hat die HGW bereits wiederholt bei der Unterstützung von Projekten der Bildungsinfrastruktur unter Beweis gestellt – und wird das auch weiter tun: So soll, wie berichtet, im kommenden Jahr mit dem Neubau einer Kita in der Poststraße in Glindow begonnen werden. Insgesamt 100 Kitaplätze sollen dort entstehen. Die Gesamtkosten für das Projekt bewegen sich im Bereich von 3,5 Millionen Euro. Die Baugenehmigung ist kürzlich eingetroffen. Für die Nutzung des verwilderten Grundstücks wird es umfassende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geben, wie Thomas Lück betont.

Ebenfalls auf den Weg gebracht wird ein zweiter Kitaneubau, in dem insgesamt 200 Kinder betreut werden können. Für das wichtige Projekt hat die HGW mit den Vorplanungen begonnen. Ein Grundstück an zentraler Stelle wurde ins Auge gefasst, der Bauantrag soll im kommenden Jahr gestellt werden.

Bauarbeiten haben aktuell auch an der Rettungswache in der Adolf-Damaschke-Straße begonnen, dort entsteht ein Anbau. Die Rettungswache gehört der HGW und wurde an den Landkreis als Träger des Rettungsdienstes vermietet. Die dort tätige promedica Rettungsdienst GmbH will in dem Anbau im kommenden Jahr einen neuen Schulungsbereich einweihen.

Von MAZonline

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