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Werder (Havel) In Coronakrise: Werder startet Online-Plattform für regionalen Einkauf
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) In Coronakrise: Werder startet Online-Plattform für regionalen Einkauf
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18:10 24.03.2020
Werders Unternehmer können sich auf einer Plattform der Verwaltung für den regionalen Einlauf listen lassen. Quelle: Victoria Barnack
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Werder

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordneter Christian Große (beide CDU) haben im Zuge der Corona-Pandemie dazu aufgerufen, statt online einzukaufen, die Angebote der regionalen Einzelhändler zu nutzen. Das teile Stadtsprecher Henry Klix am Dienstagnachmittag mit.

Es „sollten lokale Strukturen in Anspruch genommen werden, die Handel und Gewerbe, Dienstleister, Erzeuger, der Obstbau und die Landwirtschaft in der Region aufgebaut haben und derzeit aufbauen, um ihre Waren und Dienstleistungen weiter vermarkten zu können“, so Klix weiter.

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Viele Unternehmer schaffen neue Liefer- und Abholstrukturen

Viele Unternehmen in Werder hätten „kurzfristig und bei Einhaltung der aktuellen besonderen Hygienestandards Onlineshops und Liefer- oder Abholstrukturen gestärkt oder sogar neu geschaffen“, sagt Christian Große. Zudem gebe es bei vielen Unternehmen inzwischen die Möglichkeit, Gutscheine für spätere Anschaffungen oder Dienstleistungen zu erwerben.

Um Angebot und Nachfrage auf regionaler Ebene zu unterstützen, startete die Verwaltung am Dienstag für die Zeit der Corona-Pandemie die Online-Plattform „Kauflokal Blütenstadt“. Darin werden kostenlos Werderaner Unternehmen gelistet, die Online-, Liefer- und Gutscheinangebote unterbreiten.

An diese Adresse können sich Unternehmer wenden

Die Verwaltung bittet, die betreffenden Werderaner Unternehmen folgende Angaben per E-Mail (kauflokal@werder-havel.de) zu senden: Unternehmenskontakt und falls vorhanden, die Website, Angaben zum Angebot oder zur Dienstleistung, Angaben, wie das Angebot aktuell erreichbar ist, Angaben, wie die Einhaltung der Hygienestandards gewährleistet wird.

Die Stadt werde nur Angebote veröffentlichen, die in enger Übereinstimmung mit der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 22. März stehen, teilt Stadtsprecher Henry Klix mit. Die ersten Einträge auf der Plattform werden heute Abend erfolgen.

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Von MAZonline