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Werder (Havel) Bartschi feiert runden Geburtstag
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Bartschi feiert runden Geburtstag
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20:06 15.11.2018
Bekannt wie ein bunter Hund: Klaus-Dieter Bartsch. Quelle: Luise Fröhlich
Werder

Wenn Klaus-Dieter Bartsch einmal anfängt zu reden, kann man ihn schwer stoppen. Der Werderaner ist für seine Geschichten bekannt, dafür dass er immer ehrlich ist und sich nicht verbiegt, dafür dass er zwar fällt, aber immer wieder aufsteht. All das macht ihn zu einem großen Sympathieträger in der Stadt. Am Freitag feiert „Bartschi“ seinen 60.Geburtstag. 200 Gäste haben sich für die Party im Schützenhaus angekündigt, erzählt er. Vor zehn Jahren kamen fast 350. In Werder hat sich Klaus-Dieter Bartsch ein Leben aufgebaut, das er nach einigen Rückschlägen sehr zu schätzen gelernt hat. Als Vierjähriger zog er mit seinen Geschwistern und seiner Mutter von Strausberg in die Blütenstadt. Heute bekleidet er viele Ämter: Seit 26 Jahren ist er Chef des Stadtsportbundes, seit 1994 Präsident des Werderaner FC, er ist Manager der Baumblütenköniginnen, koordiniert die Blütenumzüge, spielt jedes Jahr den Weihnachtsmann, präsentiert Werder auf der Grünen Woche, ist Mitglied des Sportgerichts Havelland-Mitte und Botschafter des Patenvereins Hertha BSC.

Altbürgermeister wollte ihn als Platzwart

Fußballerisch nicht der Beste, begann Klaus-Dieter Bartsch als Jugendlicher eine erfolgreiche Schiedsrichterlaufbahn, die er 1982 beendete. Danach stieg er in die Vereinsverwaltung des Werderaner FC ein und war später Manager der 1. Männermannschaft. „Ich war jeden Tag auf dem Sportplatz. Das hat mich auch die ein oder andere Beziehung gekostet“, verrät er. Klaus-Dieter Bartsch blieb kinderlos, obwohl ihm der Nachwuchs sehr am Herzen liegt. „Dafür habe ich jetzt 250 Kinder im Verein.“

Bis zur Wende war er in der Maurerbrigade der LPG Gewächshauswirtschaften tätig und wäre nach der Wende gestrandet, wenn ihm Altbürgermeister Werner Große nicht den Posten des Platzwartes angeboten hätte. Bartschi harkte und mähte das Grün und heizte den Platz, auch am Wochenende. 1992 holte Werner Große ihn tageweise ins Rathaus, später in Vollzeit. Heute ist er dort als Sachbearbeiter für Sport tätig. „Ich habe Werner Große viel zu verdanken“, sagt Klaus-Dieter Bartsch. Vor allem wohl das Glück, dass er sein Hobby zum Beruf machen konnte.

Von Luise Fröhlich

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