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Werder (Havel) Neue Kehrmaschine putzt Wege und Parkbuchten
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Neue Kehrmaschine putzt Wege und Parkbuchten
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14:35 05.09.2018
Neue Kehrmaschine befreit den Marktplatz in Werder von Laub und Schmutz.
Neue Kehrmaschine befreit den Marktplatz in Werder von Laub und Schmutz. Quelle: Stadt Werder (Havel)
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Werder

Die Sonne brennt, doch es sieht schon herbstlich aus am Marktplatz der historischen Inselstadt von Werder (Havel). An den Straßenrändern liegt das Laub der Linden. Die wendige kleine Kehrmaschine pflügt zackig hindurch. In wenigen Minuten ist der erste Rand des Platzes blitzblank – und frei für das nächste Herbstlaub.

Seit einem Monat ist der Bauhof der Stadt Werder (Havel) im Besitz einer Kehrmaschine, ein kleiner „Citymaster 1600“ der Firma Hako. Der Allradler wird gleich nebenan hergestellt – im Hako-Werk in Glindow. Im Zuge einer Ausschreibung unterbreitete die Firma das wirtschaftlichste Angebot.

Die neue Kehrmaschine wird auf gut frequentierten Wegen und Nebenstraßen sowie in Parkbuchten eingesetzt, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große (CDU). Dazu gehören auch kombinierte Geh- und Radwege, Verkehrsinseln oder beispielsweise die Promenade in den Havelauen.

Maschine löst Handarbeit ab

„Durch Knicklenkung fährt die Maschine auch in engen Arbeitsbereichen, die mit normalen Kehrmaschinen von uns beauftragter Firmen häufig nicht erreicht werden können“, so Christian Große. Auch die Anbaugeräte lassen sich wechseln, so ist theoretisch auch ein Einsatz im Winterdienst möglich.

„Die Bereiche, die jetzt maschinell gereinigt werden, mussten vorher per Hand gesäubert werden“, so Christian Große. „Das war natürlich zeitaufwendig.“ Mit der neuen Technik könnte öfter gereinigt werden. So werde auch der Unkrautwuchs reduziert. „Außerdem können wir jetzt auch kurzfristig auf gemeldete Verunreinigungen reagieren.“ Die 3,5-Tonnen-Maschine arbeitet schadstoffarm mit Partikelfilter - und leise. Der entstehende Staub wird durch Wasserdüsen gebunden. Ziel der Anschaffung sei es, gemeinsam mit den Bürgern das Stadtbild weiter zu verbessern.

Von MAZonline