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Werder (Havel) Campus-Planung gerät weiter in Verzug
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Campus-Planung gerät weiter in Verzug
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16:27 16.11.2018
Visualisierung vom Schulcampus in Glindow Quelle: Hoffbauer Stiftung
Glindow

Der Bebauungsplan für den Bildungscampus in Glindow lässt weiter auf sich warten. Wie Werders Bauamtsleiter Ralf Schwarzer in der jüngsten Fachausschusssitzung mitteilte, hätten Interessen des Umweltschutzes auf der Brachfläche für Verzögerungen gesorgt. „Eingriffe brauchen Ausgleichsmaßnahmen, der Artenschutz musste überprüft werden. Wir bereiten die Gespräche mit der Naturschutzbehörde gerade vor“, sagte er. Nach derzeitigem Zeitplan werden die Stadtverordneten erst im Dezember 2019 den Satzungsbeschluss für den Bildungscampus fassen. Derzeit beraten die Gremien über die Abwägung zum Flächennutzungsplan, denn das Gelände wurde zuletzt landwirtschaftlich genutzt und soll künftig ein Sondergebiet sein. Die ersten Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit zum Vorentwurf des B-Planes sind inzwischen eingearbeitet. Die Ausschussmitglieder billigten die Abwägung mehrheitlich mit fünf Ja- und zwei Neinstimmen. Geben auch die Stadtverordneten grünes Licht, kann die förmliche Beteiligung der Behörden fortgesetzt werden.

„Unsere Fraktion hält die Lage nach wie vor für völlig falsch“, sagte Markus Altmann (Die Grüne). Klaus Vehlow (Die Linke) stimmte dem zu: „Die Stadt hat es versäumt, dort Grundstücke zu schaffen, wo die Schüler auch leben. Das wäre in den Havelauen und nicht an der Peripherie gewesen“, kritisierte er. Wie berichtet, wollen die Stadt Werder und die Hoffbauer-Stiftung am Glindower Ortsrand einen Bildungscampus für rund 30,8 Millionen bauen. Die Kita sollte ursprünglich 2019 eröffnen.

Von Luise Fröhlich

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