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Werder (Havel) Wassermühle könnte eine Schule werden
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Wassermühle könnte eine Schule werden
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18:20 04.09.2018
Schule des Lebens Potsdam will über Erbbaurecht unter anderem dieses Grundstück in Glindow von der Stadt pachten. 
Schule des Lebens Potsdam will über Erbbaurecht unter anderem dieses Grundstück in Glindow von der Stadt pachten.  Quelle: Luise Fröhlich
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Glindow

Der Trägerverein der Schule des Lebens Potsdam will über Erbbaurecht ein etwa 3000 Quadratmeter großes Grundstück in Glindow von der Stadt Werder pachten. In dem Antrag heißt es, dass die Schulgründer die ehemalige Wassermühle in der Dr.-Külz-Straße vom Keramik&KulturGut kaufen, sanieren und als Schulgebäude nutzen wollen. Um ausreichend Fläche für Spielplatz, Parkraum und Zufahrten zu haben, bräuchten sie angrenzende Grundstücke. Die Wassermühle selbst würde laut Antrag Kapazität für 80 Schüler bieten, ein Erweiterungsbau soll für weitere 70 Plätze sorgen. In dieser Woche diskutieren die politischen Gremien in Werder über den Antrag und darüber, ob einer Verpachtung grundsätzlich zugestimmt werden soll.

Wie berichtet, hat der Trägerverein der freien, demokratischen Schule für die ersten vier Jahre Räume im Bürokomplex der Mielestraße 2 in den Havel­auen gemietet. Pünktlich zum neuen Schuljahr konnte der Schulbetrieb mit Genehmigung vom Bildungsministerium für eine Oberschule mit integrierter Grundschule aufgenommen werden. 20 Kinder werden dort zunächst unterrichtet. Pro Jahr kommen je zehn Schüler dazu, bis die maximale Zahl von 150 erreicht ist. Im vierten Jahr des Schulbetriebs soll gebaut und im fünften das Schulgebäude bezogen werden.

Von Luise Fröhlich