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Werder (Havel) Solidaritätsaktion: Werder startet Corona-Plattform
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Solidaritätsaktion: Werder startet Corona-Plattform
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15:11 24.03.2020
Nachbarschaftshilfe, Tipps zur Bewegung zu Hause und Hinweise, wie man sich die Hände richtig wäscht: Werder hat eine neue Plattform rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Alltag gestartet. (Symbolbild) Quelle: Patrick Seeger/dpa
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Werder

Es wird immer beliebter: Das kleine aufgemalte Corona-Virus-Monster. Eltern malen es ihren Kindern mit einem Kugelschreiber am Morgen auf den Handrücken und wenn es am Abend verschwunden ist, haben die Kinder über den Tag hinweg ausreichend ihre Hände gewaschen. Das Monster ist auch eine Empfehlung, die im neuen Blog der Stadt Werder zu lesen ist.

Blog über Corona-Auswirkungen im Alltag

Die Aktion trägt den Namen „Gemeinsam auf Abstand“ und sammelt anschauliche Texte, Videos und Bilder rund um das Thema Auswirkungen der Corona-Pandemie im Alltag. Sie ist ein gemeinsames Projekt des Stadtmarketing und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Werder und ist auch auf der Facebook-Seite der Stadt zu finden.

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Da beschreiben die beteiligten kreativen Köpfe, zu denen die Werderanerin Ellen Fehlow und der Stadtsprecher Henry Klix gehören, nicht nur, wie man richtig Hände wäscht – was durch ein Video der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung untermalt wird. Sie geben auch Tipps, wie sich die Familie gemeinsam in den eigenen vier Wänden bewegen kann. Und die Werderaner finden Hinweise zur Nachbarschaftshilfe auf der Plattform.

Manuela Saß: Zusammenhalt durch Abstand

„Die Aktion dreht sich darum, wie eine kleine Stadt wie Werder, in der sich viele Menschen kennen und gern begegnen und in der eigentlich gern gefeiert wird, diese langen Wochen auf Abstand gut übersteht", sagt Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU). „Aktuell muss dieser Zusammenhalt darin bestehen, Abstand voneinander zu halten", so die Bürgermeisterin. „Das ist die Grundaussage der Aktion.“

Saß betont, dass viele Werderaner in den vergangenen Tagen bereits einige Aktivitäten gestartet hätten, um das Zusammenleben und den Zusammenhalt in Werder auf Abstand zu stärken. „Das Internet und die sozialen Netzwerke erweisen sich dabei für unsere Stadt aktuell oft als hilfreich", so die Bürgermeisterin.

Ihre Verwaltung informiert seit gut einer Woche zentral auf der Internetseite über die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie. Dabei soll es bleiben. Der Blog sei ein ergänzendes Angebot, um „zu der nachbarschaftlichen Stimmung beizutragen“, so Saß abschließend.

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Von Annika Jensen